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Gefahrenbeurteilung
Die Lawinengefahr in den Kärntner Gebirgsgruppen ist mit den Schneefällen und dem Windeinfluss auf allgemein ERHEBLICH (3) und in Staubereichen mit starkem Windeinfluss örtlich auch auf GROSS (4) angestiegen. Der Wind wehte meist stark und über Verfrachtungsstärke und hat erst während der letzten Stunden etwas nachgelassen. Dadurch sind die Triebschneeablagerungen von Neuschnee überdeckt und meist sehr schwer zu erkennen. Triebschneeablagerungen sind die Hauptgefahrenstellen, welche zwar überwiegend in den Expositionen NW über S bis SO zu finden sind, aber in allen Expositionen zu beachten sind, da hier eine geringe Zusatzbelastung ausreicht, ein Schneebrett loszulösen. In den Gebirgsgruppen entlang der südlichen Landesgrenze ist eine Lawinenauslösung durch eine geringe Zusatzbelastung meist wahrscheinlich. Bei schlechter Sicht ist heute bei Unternehmungen im freien Gelände großes lawinenkundliches Beurteilungsvermögen erforderlich und Zurückhaltung empfehlenswert.
Schneedeckenaufbau
Die Störung des Italientiefs hat während der letzten 24 Stunden wieder Neuschnee in die Kärntner Berge gebracht. In den Staubereichen der Karawanken waren dabei bis zu 45cm Neuschnee zu verzeichnen. Etwas wenig waren es in den Karnischen Alpen, wo noch bis zu 35cm Neuschnee dazugekommen sind. In den restlichen Gebirgsgruppen Kärntens waren es noch weniger aber ebenfalls zwischen 10 und 25cm Neuschnee. Allgemein ist der Neuschnee unter starkem Windeinfluss aus nordöstlicher Richtung gefallen, der in den letzten Stunden nachgelassen hat und die frischen, teils mächtigen Triebschneeablagerungen überdeckt hat. Am ungünstigen Schneedeckenaufbau des heurigen Winter mit einem lockerem, aufbauend umgewandelten Schneedeckenfundament und darüberlagernden Triebschneepaketen, hat der Neuschnee nichts geändert.
Wetter
Die Okklusion des Italientiefs bringt weitere leichte bis mäßige Schneefälle, die Gipfel sind häufig in Nebel gehüllt, die Sicht ist meist stark eingeschränkt. Der Wind wird schwächer, er weht mäßig aus Nord bis Nordost. In 2000m um -10 Grad.
Tendenz
Am Freitag lockern die Wolken rasch auf und von Westen her setzt sich überwiegend sonniges Wetter durch. Die Lawinengefahr ändert sich nicht wesentlich und bleibt erheblich und vereinzelt auch groß.
Die Lawinengefahr in den Kärntner Gebirgsgruppen ist mit den Schneefällen und dem Windeinfluss auf allgemein ERHEBLICH (3) und in Staubereichen mit starkem Windeinfluss örtlich auch auf GROSS (4) angestiegen. Der Wind wehte meist stark und über Verfrachtungsstärke und hat erst während der letzten Stunden etwas nachgelassen. Dadurch sind die Triebschneeablagerungen von Neuschnee überdeckt und meist sehr schwer zu erkennen. Triebschneeablagerungen sind die Hauptgefahrenstellen, welche zwar überwiegend in den Expositionen NW über S bis SO zu finden sind, aber in allen Expositionen zu beachten sind, da hier eine geringe Zusatzbelastung ausreicht, ein Schneebrett loszulösen. In den Gebirgsgruppen entlang der südlichen Landesgrenze ist eine Lawinenauslösung durch eine geringe Zusatzbelastung meist wahrscheinlich. Bei schlechter Sicht ist heute bei Unternehmungen im freien Gelände großes lawinenkundliches Beurteilungsvermögen erforderlich und Zurückhaltung empfehlenswert.
Schneedeckenaufbau
Die Störung des Italientiefs hat während der letzten 24 Stunden wieder Neuschnee in die Kärntner Berge gebracht. In den Staubereichen der Karawanken waren dabei bis zu 45cm Neuschnee zu verzeichnen. Etwas wenig waren es in den Karnischen Alpen, wo noch bis zu 35cm Neuschnee dazugekommen sind. In den restlichen Gebirgsgruppen Kärntens waren es noch weniger aber ebenfalls zwischen 10 und 25cm Neuschnee. Allgemein ist der Neuschnee unter starkem Windeinfluss aus nordöstlicher Richtung gefallen, der in den letzten Stunden nachgelassen hat und die frischen, teils mächtigen Triebschneeablagerungen überdeckt hat. Am ungünstigen Schneedeckenaufbau des heurigen Winter mit einem lockerem, aufbauend umgewandelten Schneedeckenfundament und darüberlagernden Triebschneepaketen, hat der Neuschnee nichts geändert.
Wetter
Die Okklusion des Italientiefs bringt weitere leichte bis mäßige Schneefälle, die Gipfel sind häufig in Nebel gehüllt, die Sicht ist meist stark eingeschränkt. Der Wind wird schwächer, er weht mäßig aus Nord bis Nordost. In 2000m um -10 Grad.
Tendenz
Am Freitag lockern die Wolken rasch auf und von Westen her setzt sich überwiegend sonniges Wetter durch. Die Lawinengefahr ändert sich nicht wesentlich und bleibt erheblich und vereinzelt auch groß.


