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Lawinenwarndienst


Ereignisse

Ereignis 2009/2010 Datum Links
Tourengeher von Lawine 300m mitgerissen und teilverschüttet
Ein Tourengeher hat bei der Abfahrt vom Kleinen Sadnig (2.626m) in einen 40° steilen Hang ein ca 60m breites Schneebrett losgelöst und wurde 300m, über eine steile Geländestufe, mitgerissen. Teilverschüttet und mit einer leichten Knieverletzung konnte er sich selbst befreien. Der Hüttenwirt der Fraganterhütte beobachtete den Vorfall und alarmierte die Rettungskräfte.
Vermisster Tourengeher konnte nur noch tot geborgen werden
Ein vermisster Klagenfurter Tourengeher konnte am 15.3.2010 am Sandkopf, nachdem er von einem Lawinensuchhund in rund 1,5 Meter Tiefe aufgespürt wurde, von den Einsatzkräften nur noch tot geborgen werden.
Lawinenabgang auf dem Mölltaler Gletscher
Eine Lawine ist Samstagmittag auf dem Mölltaler Gletscher teilweise auf die Piste abgegangen. Das Schneebrett ist 80 Meter breit und zwei Meter hoch. Noch steht nicht fest, ob jemand verschüttet wurde.
Mölltaler Gletscher: Erneuter Lawinenabgang
Am Mölltaler Gletscher ist es am frühen Samstagnachmittag zu einem neuerlichen Lawinenabgang gekommen. Eine Gruppe von Skifahrern hat im freien Gelände ein Schneebrett losgetreten. Es wurde niemand verschüttet.
Skitourengeher am Polinik, beim Plöckenpass, von Schneebrett verschüttet
Am Plöckenpass wurde Samstagnachmittag ein von einem Schneebrett verschütteter Tourenskigeher gerettet. Bergkameraden haben den Schwerverletzten befreit. Er wurde vom Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen wo er am 1.3.2010 verstarb.
Skitourengeher lösten Lawine aus
Zwei italienische Skitourengeher dürften am Sonntag auf der Mauthner Alm im Bezirk Kötschach-Mauthen ein Schneebrett losgetreten haben. Sie setzten ihre Abfahrt fort. Der Vorfall wurde vom Tal aus beobachtet.
Wieder Lawinenabgang am Goldeck
Auf dem Goldeck ist am Sonntag wieder eine Lawine abgegangen. Bergretter, die im Bereich der Sattleggerrinne Lawinensprengungen durchführten, bekamen den Hinweis, Wintersportler hätten an anderer Stelle im Skigebiet Signale eines Lawinenpiepsers empfangen. Es seien auch Skispuren in einem für Wintersportler abgesperrten Bereich gesichtet worden, hieß es. Daraufhin wurde eine Suche mit Hunden gestartet.
Lawinenabgang auf dem Goldeck
Ein Mann wurde beim Abgang einer Lawine auf dem Goldeck am Samstagnachmittag leicht verletzt und ins Krankenhaus geflogen. Der Wintersportler konnte von zwei Privatpersonen mit leichten Verletzungen aus der Lawine befreit werden.
Tourengeher im Waldgelände von Schneebrett mitgerissen (Nachtrag)
Auf einer "lawinensicheren" Skitour auf die Ogrisalm, wurde ein Skitourengeher bei der Abfahrt im dichter bewaldeten Gelände von einem Schneebrett mitgerissen, kam dabei nicht zu Sturz und wurde nicht verletzt.
Schneebrett am Riebenkofel
Eine Skitourengruppe unter fachkundiger Führung löste bei der Abfahr vom Riebenkofel ein Schneebrett aus. Verschüttet wurde niemand, aber lehrreich für die derzeit herrschende Lawinengefahr war es auf alle Fälle.
Am Hochrindl wurde ein Tourengeher von einer Lawine mitgerissen und verschüttet, konnte sich aber selbst befreien
Ein Tourengeher ist am weißen Kreuz von einem Schneebrett erwischt worden. Der Mann konnte sich selbst befreien und wurde vom Polizeihubschrauber in Sicherheit gebracht.
Lawinenabgang Koralpe - Oberländergraben
Einen Lawinenabgang mit einer Anrißbreitte von 300m wurde am späten Samstagnachmittag im Anfangsbereich des Oberländergrabens auf der Koralpe gemeldet. Da Einfahrts-, aber keine Ausfahrtsspuren zu erkennen waren wurde mit ca. 50 Einsatzkräften begonnen den Lawinenkegel abzusuchen. Die Schneemassen im Bereich des Lawinenkegels sind über 10 Meter hoch.
Tourengeher nach Lawinenabgang verstorben
Ein Tourengeher, der als erster bei der Abfahrt in einen Hang am Schwarzkogel einfuhr wurde von einer Lawine erfasst. Er konnte nach ca.20 Minuten von seinen Kameraden ausgegraben und befreit werden werden. Trotz ständiger Reanimation verstarb der Tourengeher im Krankenhaus.
28-jähriger Student von Lawine mitgerissen und gegen einen Baum geprallt - tot
Der Snowboarder hatte mit seinen Freunden das gesicherte Pistengebiet am Nassfeld verlassen und damit ein Schneebrett ausgelöst. Der Mann wurde gegen einen Baum geschleudert und teilweise verschüttet. Seine Freundin und sein Bruder konnten ihn zwar aus den Schneemassen befreien. Trotz des raschen Eintreffens der Einsatzkräfte kam für ihn aber jede Hilfe zu spät.
Lawinenabgang am Ankogel
Einen Lawinenabgang gab es am Sonntagnachmittag im Bereich der Ankogelbahn-Mittelstation. Eine 50 Meter breite Lawine ging im Bereich der Mittelstation im Pistenbereich ab. Da nicht klar war, ob Skifahrer unter die Schneemassen geraten waren, sondierten ca. 70 Einsatzkräfte den Lawinenkegel. Personen wurden aber nicht gefunden.
Zeller Prapotnik (Nachtrag)
Bei der Abfahrt vom Zeller Prapotnik wurde im Bereich eines Kahlschlages von einer Skitourengruppe eine Lawinen ausgelöst, von der ein Tourengeher mitgerissen wurde. Der Tourengeher löste den Lawinenairbag aus. Er wurde nicht verschüttet. Durch die zahlreichen Wurzelstöcke am Kahlschlag, mit welchen der Tourengeher zusammenstieß, erlitt er leichte Verletzungen, konnte aber selbständig ins Tal abfahren.
14-jähriger von Schneebrett mitgerissen
Gegen Mittag fuhr ein 14 Jahre alter Schüler aus Ljubljana aus der Piste in einen Tiefschneehang. Dort löste er ein etwa 50 Meter breites Schneebrett aus, das ihn 150 Meter weit mitriss. Der Jugendliche konnte sich selbst befreien, er blieb unverletzt, musste aber seine Ausrüstung in den Schneemassen zurücklassen.
37-jähriger Berliner im 60° steilen Gelände von Lawine 200m weit mitgerissen
Gegen 14.00 Uhr verließ ein 37 Jahre alter Pädagoge aus Berlin die gesicherten Pisten. Er verirrte sich im Gelände und fuhr schließlich durch 60 Grad steiles, felsiges Gelände ab. Dabei löste er ebenfalls eine Lawine aus, die ihn fast 200 Meter weit mitriss.
Im Aufstieg zur Bielschitza, Schneebrett ausgelöst (Nachtrag)
Eine Skitourengruppe löste im Aufstieg zur Bielschitza durch eine Rinne ein Schneebrett aus. Ein Gruppenmitglied wurde von der Lawine erfasst und mitgerissen, konnte aber den Lawinenairbag auslösen und kam nach ca. 200m auf der Lawine zum liegen. Der Mitgerissene blieb dabei unverletzt.
Snowboarder auf der Hohen Fließ von Schneebrett (Nachtrag)
Eine Gruppe von Snowboardfahrern fuhr von der Hochfleiß, am Rande einer Rinne in einen Steilhang ein. Ein Gruppenmitglied löste dabei ein großes Schneebrett aus und wurde mitgerissen. Im Lawinenauslauf kam er glücklicherweise wieder an die Lawinenoberfläche und konnte sich teilweise verschüttet, unverletzt befreien.
Am Steinnock von Schneebrett mitgerissen (Nachtrag)
Beim queren des Südhanges unter dem Steinnock wurde durch eine Skitourengruppe ein Schneebrett ausgelöst. Eine Person wurde mitgerissen und teilweise verschüttet, blieb aber unverletzt und konnte sich selbst befreien.
Lawine verschüttet Skifahrer am Mölltaler Gletscher
Am Mölltaler Gletscher ist Samstagmittag ein 20 Jahre alter Skifahrer aus Norwegenvon einer Lawine verschüttet worden. Er konnte beinah unverletzt aus den Schneemassen befreit werden.
Ereignis 2008/2009 Datum Links
Tourengeher von Lawine verschüttet
Auf der Tandl-Spitze der Reißeckgruppe bei Gmünd ist am Samstag eine Lawine abgegangen. Zwei Skitourengeher wurden verschüttet, laut Polizei konnten sie sich selbst aus den Schneemassen befreien. Die Sportler blieben unverletzt.
Mann wurde von Schneebrett mitgerissen
Ein Tierarzt aus Winklern/Mölltal ist in der Nacht auf Freitag von einem Schneebrett mitgerissen worden. Er blieb unverletzt. Schwer verletzt wurde hingegen ein Bauer aus Dellach/Drautal, der sieben Meter von einem Dach stürzte.
Polizisten von Lawine mitgerissen
Zwei Polizisten sind am Donnerstag in Heiligenblut bei der Alpinausbildung von einer Lawine 150 Meter mitgerissen worden. Dank Airbags überstanden die Polizisten den Vorfall unverletzt.