| 2. EU-Programme und EU-Projekte von 2000 bis 2006 |
| Orts- und Regionalentwicklung * EU-Programme und EU-Projekte von 2000 bis 2006 * EU-Programme für Kärnten von 2007 bis 2013 * EU-Projekte von 2007 bis 2013 * Unterlagen (Formulare,Logos,Sonstiges) * Service (Partner, Onlinedienste,Team) |
Die EU-Programme 2000 bis 2006 wurden als Instrumente zur Umsetzung der Regionalpolitik und der Ländlichen Entwicklung in Kärnten eingesetzt: Hauptzielsetzung in der EU-Programmperiode 2000-2006 in Kärnten waren die Entwicklung und Umsetzung von nachhaltigen, modelhaften, innovativen, vernetzten und integrativen Projekten in regionalwirtschaftlicher, kultureller und sozialer Hinsicht. Bei den EU- Programmen INTERREG III A und LEADER+ war die ORE die zentrale Drehscheibe und Einreich- sowie Förderstelle für Umsetzungsprojekte. Mit Unterstützung des Kärntner Instituts für Raumordnung, Raumentwicklung und Naturschutz wurde die Koordination sämtlicher Projekte einschließlich des EU-Monitorings und der Evaluierung sowie des Berichtswesens realisiert. Die Umsetzung der Orts- und Regionalentwicklung soll auch zukünftig in Zusammenarbeit mit den für die einzelnen Entwicklungs- und Wirtschaftsbereiche zuständigen Landes- und Bundesstellen und den aus der Verwaltung ausgelagerten Förderungs- und Entwicklungseinrichtungen erfolgen. Ein moderner integrierter Förderungs- und Entwicklungsansatz soll dazu beitragen, dass neue interessante lokale Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten entstehen, im sozialen und kulturellen Leben ein akzeptabler Grundstandard mit regionsspezifischen Lösungen gesichert wird. Weiters sollen Initiativen und Planungen für eine attraktive zeitgerechte Gestaltung des ländlichen Raumes und für einen integrierten Schutz des kulturellen und natürlichen Erbes realisiert werden. Die Gemeinschaftsinitiativen INTERREG III A Österreich-Slowenien, INTERREG III A Österreich-Italien und LEADER+ waren die wichtigsten Instrumente der Orts- und Regionalentwicklung in Kärnten und haben das Ziel, eine ausgewogene, nachhaltige Regionalentwicklung für Kärnten als Grenzland zu erreichen. Bei INTERREG III A ging es vor allem darum, durch grenzüberschreitende Zusammenarbeit den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt zu verbessern. Wir konnten dabei an die positiven Erfahrungen der ersten Programmperiode anknüpfen und wollten die Kooperationen mit unseren südlichen Nachbarn vertiefen. Ebenso wurde die gute Kooperation mit Italien mit Hilfe des INTERREG III A Programmes Österreich – Italien vertieft und wichtige Impulse zur Stärkung der Alpen-Adria-Region gesetzt. Detaillierte Informationen unter: http://www.ktn.gv.at/eupgst/ |
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| Die Gemeinschaftsinitiative INTERREG III |
Im Programmplanungszeitraum 2000 - 2006 wurde INTERREG III zur wichtigsten Gemeinschaftsinitiative (GI) im Rahmen der europäischen Regionalpolitik, was auch durch die Mittelausstattung (knapp 50% aller GI-Mittel) demonstriert wurde. In den Leitlinien der Europäischen Kommission, die am 23. Mai 2000 im Amtsblatt der Europäischen Gemeinschaften veröffentlicht wurden, sind die 3 "Ausrichtungen" von INTERREG III genauer definiert: 1995-1999, Programme zur grenzübergreifenden Zusammenarbeit zwischen benachbarten Regionen gefördert. Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und lokalen Behörden in definierten Kooperationsräumen gefördert. Regionen zu spezifischen Themen, die von der Kommission festgelegt werden. Die Europäische Kommission hatte mit der Entscheidung vom 11. Juli 2000 für Österreich eine Mittelausstattung für INTERREG III in Höhe von 183 Mio. EUR festgelegt. Österreich hatte folgende Zuordnung der Strukturfondsmittel zu den drei Ausrichtungen getroffen: Die Mittel für INTERREG III B wurden auf die Programme CADSES und Alpenraum im Verhältnis von 7 : 3 (= 21, 25 : 8,75 Mio. EUR) aufgeteilt. Download: Broschüre INTERREG III A Österreich-Italien (2000-2006) Detaillierte Informationen unter: http://www.ktn.gv.at/eupgst/ |
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| LEADER+ |
Die EU-Gemeinschaftsinitiative LEADER+ war ein Programm zur Entwicklung des ländlichen Raums unter Wahrung regionaler Identitäten. Es war ein Programm zur Förderung innovativer, zukunftsorientierter Lösungsansätze im ländlichen Raum und wurde aus dem EAGFL-Strukturfonds (Europäischer Ausrichtungs- und Garantiefonds für die Landwirtschaft) kofinanziert. LEADER+ richtete sich an die gesamte Bevölkerung in den ländlichen Regionen und setzte wesentliche Impulse für deren weitere Entwicklung. Im Rahmen dieses Programms wurden innovative, integrierte Strategien zur nachhaltigen Entwicklung ausgewählter ländlicher Gebiete erarbeitet und umgesetzt. Ökonomische Effizienz und Wertschöpfung mussten dabei mit sozialer Gerechtigkeit, der Wahrung kultureller Identität, unter Beachtung von Gender mainstreaming und dem Schutz der natürlichen Ressourcen einhergehen. Das österreichische LEADER+ Programm wurde in enger Abstimmung zwischen Bund und Ländern erstellt und im März 2001 von der Europäischen Kommission genehmigt. Die Gesamtverantwortung für dieses Programm trug in Österreich das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. http://www.lebensministerium.at/ Für Kärnten standen über elf Millionen Euro Fördermittel bis 2006 zur Verfügung. Die programmverantwortliche Landesstelle war die Abteilung 20 – Landesplanung, Orts- und Regionalentwicklung / EU-Programmgeschäftsstelle Kärnten beim Amt der Kärntner Landesregierung. In Kärnten hatten sich elf Regionalverbände zu vier regionalen Entwicklungsgemeinschaften, den Lokalen Aktionsgruppen (LAG), zusammengeschlossen. Sie wurden als LEADER-Regionen genehmigt. Das LAG-Management koordinierte, entwickelte und vernetzte als sektorübergreifende Plattform Projekte und orientierte sich dabei sowohl an den regionalen Leitbildern als auch an übergeordneten Strategien, die für die Umsetzung der Innovationen in den Regionen von Bedeutung waren. Die LAGs agierten eingebettet in ein Netzwerk in Kärnten und waren als Teil des LEADERnetzwerks Österreich (www.leadernetzwerk.at) mit den europäischen LEADER-Regionen vernetzt. Grundsätzlich sollten in jeder Region die Stärken genutzt werden, wobei die Verknüpfung bestehender Ressourcen mit neuen Technologien der Bevölkerung Arbeitsplätze und Lebensqualität bringen sollten. Detaillierte Informationen, sowie Projektinhalte zur Programmperiode 2000 bis 2006 finden sie unter: www.ktn.gv.at/eupgst |
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