sub-logo



3. EU-Programme für Kärnten von 2007 bis 2013
space
Orts- und Regionalentwicklung * EU-Programme und EU-Projekte von 2000 bis 2006 * EU-Programme für Kärnten von 2007 bis 2013 * EU-Projekte von 2007 bis 2013 Unterlagen (Formulare,Logos,Sonstiges) * Service (Partner, Onlinedienste,Team)
space
Überblick:
3.1. EU-Regionalpolitik
 3.1.1. Ziel 1 "Konvergenz"
 3.1.2. Ziel 2 "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung"
 3.1.3. Ziel 3 (INTERREG IV)- Europäische Territoriale Kooperation
3.2. EU-Agrarpolitik und Ländliche Entwicklung
  3.2.1. Der grüne Pakt für Österreichs Landwirtschaft- Ländliche Entwicklung 2007-2013 (LE 07-13) 
            a.) thematische Schwerpunktachse 1: 
                 Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit für die Land- und Forstwirtschaft 
            b.) thematische Schwerpunktachse 2:
                 Umweltschutz und Landmanagement 
            c.) thematische Schwerpunktachse 3:
                 Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft und Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum
            d.) methodische Schwerpunktachse 4:
                 LEADER
space
3.1. EU-Regionalpolitik

Die Europäische Regionalplanung stützt sich auf 2 Strategische Vorgaben der Europäischen Kommission:

   roter Aufzählungspunktder Lissabon - Strategie (Wettbewerb)
   Gesamtziel: „die Union zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen –   
   einem Wirtschaftsraum, der fähig ist, ein dauerhaftes Wirtschaftswachstum mit mehr und besseren Arbeitsplätzen und einem
   größeren sozialen Zusammenhalt zu erzielen“.
   

   roter Aufzählungspunktder Göteborg - Strategie (Nachhaltigkeit)
   Durch den Beschluss von Göteborg wurde der Prozess von Lissabon um die Umweltdimension erweitert und Ziele und Strategien
   der Europäischen Union für die nachhaltige Entwicklung definiert. Dieses Nachhaltigkeitskonzept verbindet also erstmalig
   ökonomische, ökologische und soziale Ziele.
  

In den Verordnungen sind gemeinsame Grundsätze, Regeln und Standards für die Anwendung der drei Kohäsionsinstrumente, d. h. des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Kohäsionsfonds festgelegt.

Ausgehend vom Grundsatz der geteilten Verwaltung zwischen der Union und den Mitgliedstaaten und Regionen werden in den Verordnungen ein neues Programmplanungsverfahren auf der Grundlage der strategischen Leitlinien der Gemeinschaft für die Kohäsionspolitik und deren Begleitung (Follow-up) sowie gemeinsame Standards für die finanzielle Abwicklung, die Kontrolle und die Evaluierung aufgestellt. 

Detaillierte Informationen: zur EU-Regionalpolitik in Österreich unter http://www.oerok.gv.at/
                                           Europäische Kommission  http://ec.europa.eu/index_de.htm


Download: EU-Strukturpolitik und ländliche Entwicklung: Periode 2000 - 2006 und Veränderungen in der Periode 2007 - 2013. Mit Auswirkungen auf die Umsetzung in Kärnten: Auszug aus der Diplomarbeit von Mag. Melanie Gschwandtner 
PDF Logo
space
                                                                                                                                                                                        SEITENANFANG
space
3.1.1. Ziel 1 "Konvergenz"

Diese Priorität ist die Nachfolge des Ziel2 nd des Kohäsionsfonds und soll in den am wenigsten entwicklenten Gebieten (hauptsächlich in den neuen Mitgliedsstaaten) Wachstum und Beschäftigung fördern.
Dieses Ziel ist für Österreich nicht relevant.

Informationen zum Thema: Ziel 1 -"Konvergenz" unter http://www.oerok.gv.at/
space
3.1.2. Ziel 2 "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung"

Die Priorität Regionaler Wettbewerb und Beschäftigung tritt die Nachfolge der Programme Ziel2, Ziel3, Equal und
Urban an.

Programm Wettbewerbsfähigkeit 2007-2013:
Verwaltungsbehörde in Kärnten: KWF Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds
space
3.1.3. Ziel 3 (INTERREG IV) - Europäische Territoriale Kooperation

Die Priorität Europäische territoriale Zusammenarbeit entspricht der Nachfolge der INTERREG Programme, mit
Ausnahme von INTERREG IIIC (wird in Priorität 2 integriert).
space
                                                                                                                                                                                        SEITENANFANG
space
3.2. EU-Agrarpolitik und Ländliche Entwicklung


Ländliche Entwicklung

Der ländliche Raum spielt in Österreich eine große Rolle. Rund 78 % der österreichischen Bevölkerung leben in Regionen, die man im weitesten Sinne als ländlich bezeichnen kann. Der ländliche Raum ist wegenden Flächenausdehnung, der Funktion als Siedlungs-, Wirtschafts- und Erholungsraum für Österreich sehr wichtig.
Auch in der EU wurde der Stellenwert der ländlichen Gebiete erkannt. Vor einigen Jahren wurde die ländliche Entwicklungspolitik aufgewertet und zur 2. Säule der EU-Agrarpolitik (neben der Marktordnungspolitik als 1. Säule) ausgebaut.
Quelle: lebensministerium.at

Neue EU-Ratsverordnung zur Ländlichen Entwicklung
Am 19.7.2004 präsentierte die EU-Kommission im Rat Landwirtschaft und Fischerei einen Vorschlag für die Verordnung zur Ländlichen Entwicklung für die Förderperiode 2007 bis 2013. Gleichzeitig wurde ein Vorschlag für eine Verordnung zur Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik eingebracht. Formell wurde die Verordnung in der Ratssitzung am 20.09.2005 angenommen.
Am 21.10.2005 wurde die neue Ratsverordnung im Amtsblatt L 277 der Europäischen Gemeinschaften als Verordnung (EG) Nr. 1698/2005 veröffentlicht. Diese Verordnung ist bereits in Kraft getreten und wird ab dem 1.1.2007 die Verordnung (EG) Nr. 1257/1999 ersetzen.
Die wesentlichen Elemente der neuen Ratsverordnung sind:
      "ein einziges Programm und einheitliche Vorschriften für die Programmabwicklung"
      "eine einzige Finanzierungsquelle"
      "3 Schwerpunktachsen der ländlichen Entwicklung und die Integration von LEADER"
      "die Programmierung"
Quelle: lebensministerium.at

Die Schwerpunktachsen sind: 

           scharzer Aufzählungsunkt Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Land- und Forstwirtschaft

           scharzer Aufzählungsunkt Verbesserung der Umwelt und der Landschaft

           scharzer Aufzählungsunkt Lebensqualität im ländlichen Raum und Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft
              
           scharzer Aufzählungsunkt  LEADER

Der grüne Pakt für Österreichs Landwirtschaft- Ländliche Entwicklung 2007-2013 (LE 07-13)

Österreich wird in diesem Zusammenhang seine Anstrengungen bündeln und Schwerpunkte im Programm für Ländliche Entwicklung setzen. Ein Hauptaugenmerk wird dabei auf die Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe gelegt. Für Österreich stehen in der Achse 1 Anreize für Investitionsförderungen in innovativen Betrieben, Schwerpunktförderungen für Humanressourcen und die Förderung von Bildung, Ausbildung und Wissensmanagement im Vordergrund. Dazu kommt ein Schwerpunkt Forstwirtschaft.
Im Hinblick auf die Achse 2 ist die Förderung der Berggebiete auch im neuen Programm gut abgesichert. Das Österreichische Programm zur Förderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft (ÖPUL) bleibt ein Schwerpunkt, soll in Zukunft aber einfacher verwaltet werden.
Ebenso sind ein vielfältiges Maßnahmenbündel weit über den Bereich der Landwirtschaft hinaus und Sektor übergreifende Initiativen für Branchen und Regionen sowie die Integration des LEADER+-Programms vorgesehen. Basierend auf lokalen Entwicklungsstrategien, die nach dem Bottom-up-Konzept ausgearbeitet werden, wird die Initiative durch lokale Aktionsgruppen umgesetzt. Quelle: lebensministerium.at

Der nationale Strategieplan Österreichs für die Entwicklung des ländlichen Raums zielt auf eine multifunktionale, nachhaltige und wettbewerbsfähige Land- und  Forstwirtschaft in einem vitalen ländlichen Raum ab.
Mit dem Jahr 2007 beginnt für die Europäische Union eine neue Finazperiode, und somit ist auch für das "Österreichische Programm für die Entwicklung des ländlichen Raums" eine Neugestaltung und Weiterentwicklung notwendig. Dieser Prozess läuft unter dem Namen "LE 07-13" (Grüner Pakt ).
space
Detaillierte Information zu "LE 07-13" (Grüner Pakt) unter
http://land.lebensministerium.at/ 
space
     Logo Lebensministerium
space space space
                                                                                                                                                                                        SEITENANFANG
space
3.2.1. Der grüne Pakt für Österreichs Landwirtschaft- Ländliche Entwicklung 2007-2013 (LE 07-13)

Die Schwerpunktsetzung und die Maßnahmenstruktur des Österreichischen Programms für die Entwicklung des ländlichen Raums 2007-2013 leiten sich aus dem Österreichischen Strategieplan für die Ländliche Entwicklung ab. Der nationale Strategieplan stützt sich wiederum auf die Strategischen Leitlinien der Gemeinschaft für die Entwicklung des ländlichen Raums.
space
Vorgeschlagenen Maßnahmen der Schwerpunkte:
space
a.) thematische Schwerpunktachse 1

Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit für die Land- und Forstwirtschaft 

     scharzer Aufzählungsunkt Berufsbildungs- und Informationsmaßnahmen, einschließlich der Verbreitung wissenschaftlicher Erkenntnisse und innovativer
         Verfahren, für Personen, die in der Land- Ernährungs- oder Forstwirtschaft tätig sind

     scharzer Aufzählungsunkt Niederlassung von JunglandwirtInnen

     scharzer Aufzählungsunkt Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe

     scharzer Aufzählungsunkt Verbesserung des wirtschaftlichen Wertes der Wälder

     scharzer Aufzählungsunkt Erhöhung der Wertschöpfung der land- und forstwirtschaftlichen Erzeugnisse

     scharzer Aufzählungsunkt Zusammenarbeit bei der Entwicklung neuer Produkte, Verfahren und Technologien in der Land- und Ernährungswirtschaft 
         sowie in der Forstwirtschaft

     scharzer Aufzählungsunkt Verbesserung und Ausbau der Infrastruktur im Zusammenhang mit der Entwicklung und Anpassung der Land- und
         Forstwirtschaft

     scharzer Aufzählungsunkt Unterstützung von Landwirten, die sich an Lebensmittelqualitätsregelungen beteiligen

     scharzer Aufzählungsunkt Unterstützung von Erzeugergemeinschaften bei Informations- und Absatzförderungsmaßnahmen für Erzeugnisse, die unter
         Lebensmittelqualitätsregelungen fallen
space
                                                                                                                                                                                        SEITENANFANG
space
b.) thematische Schwerpunktachse 2

Umweltschutz und Landmanagement 

     scharzer Aufzählungsunkt Ausgleichszahlungen für naturbedingte Nachteile zugunsten von Landwirten in benachteiligten Gebieten einschließlich
         Berggebieten

     scharzer Aufzählungsunkt Zahlungen im Rahmen von Natura 2000 und Zahlungen im Zusammenhang mit der Richtlinie 2000/60/EG

     scharzer Aufzählungsunkt Zahlungen für Agrarumweltmaßnahmen

     scharzer Aufzählungsunkt Zahlungen für Tierschutzmaßnahmen

     scharzer Aufzählungsunkt Beihilfen für nichtproduktive Investitionen (Übergangsprojekte Art. 33 (Schutz der Umwelt) VO 1257/1999)

     scharzer Aufzählungsunkt Erstaufforstung landwirtschaftlicher Flächen

     scharzer Aufzählungsunkt Zahlungen im Rahmen von Natura 2000

     scharzer Aufzählungsunkt Zahlungen für Waldumweltmaßnahmen

     scharzer Aufzählungsunkt Wiederaufbau des forstwirtschaftlichen Potenzials und Einführung vorbeugender Aktionen

space
                                                                                                                                                                                        SEITENANFANG
space
c.) thematische Schwerpunktachse 3

Diversifizierung der ländlichen Wirtschaft und Verbesserung der Lebensqualität im ländlichen Raum 

    scharzer Aufzählungsunkt Diversifizierung hin zu nichtlandwirtschaftlichen Tätigkeiten

    scharzer Aufzählungsunkt Unterstützung der Gründung und Entwicklung von Kleinstunternehmen zur Förderung des Unternehmergeistes und
        Stärkung des Wirtschaftsgefüges

    scharzer Aufzählungsunkt Förderung des Fremdenverkehrs

    scharzer Aufzählungsunkt Dienstleistungseinrichtungen zur Grundversorgung für die ländliche Wirtschaft und Bevölkerung 

    scharzer Aufzählungsunkt Dorferneuerung und -entwicklung 

    scharzer Aufzählungsunkt Erhaltung und Verbesserung des ländlichen Erbes 

    scharzer Aufzählungsunkt Berufsbildungs- und Informationsmaßnahmen für die Wirtschaftsakteure in den unter den Schwerpunkt 3 fallenden
        Bereichen
space
                                                                                                                                                                                        SEITENANFANG
space
d.) methodische Schwerpunktachse 4

LEADER

In der Programmperiode 2007 – 2013 ist LEADER kein eigenständiges Programm, sondern eine Achse innerhalb des Programm für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER). Das LEADER-Konzept besteht in lokalen Entwicklungsstrategien, die wie bisher von lokalen Aktionsgruppen (LAG) getragen werden. Die vier LAGs (= 10 Regionalverbände) sind neben dem Kärntner Gemeindebund und der Abt. 3 und der Abt. 20  ein Teil der "Regionalmanagement Kärntner Dienstleistungs Gmbh". Ein weiterer Schwerpunkt im LEADER-Konzept stellt die multisektoralle Konzeption mit Einbeziehung der verschiedenen Bereichen der lokalen Wirtschaft dar. 

   scharzer Aufzählungsunkt Wettbewerbsfähigkeit 

   scharzer Aufzählungsunkt Umwelt/Landbewirtschaftung 

   scharzer Aufzählungsunkt Lebensqualität/Diversifizierung 

   scharzer Aufzählungsunkt Transnationale und interregionale Zusammenarbeit 

   scharzer Aufzählungsunkt Arbeit der lokale Aktionsgruppe, Kompetenzentwicklung und Sensibilisierung
space
                                                                                                                                                                                        SEITENANFANG
space
Detaillierte Information: Merkblätter ELER und LEADER
space
LEADER+ Österreich     Logo Lebensministerium       Logo Abteilung 10L
space
space
space
space
 Pfeil zurück
space