UV-Strahlung

Natürliche UV-Strahlung ist ein Teil der Sonnenstrahlung. Die Stärke der UV-Strahlung auf der Erdoberfläche variiert stark und ist insbesondere abhängig von der geographischen Breitenlage, der Ozonmenge in der Stratosphäre, der Jahres- und Tageszeit sowie der Seehöhe. Starke Bewölkung kann bis zu 90 % der UV-Strahlung abhalten, dünne Wolkenschichten oder Nebel schwächen dagegen die UV-Strahlung kaum und können durch Rückstrahlung sogar verstärkend wirken. Eine Abschwächung der Strahlung erfolgt auch im Schatten (von z. B. Bäumen und Gebäuden) oder im Wasser. Beim Schwimmen knapp unter der Wasseroberfläche ist die UV-Belastung jedoch noch erheblich.

Positive Effekte
Maßvolle Sonnenbestrahlung regt die Bildung von Vitamin-D an, stimuliert das Immunsystem, erhöht die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit und fördert das allgemeine Wohlbefinden.

Negative Effekte
Unmittelbare Folgen zu starker Sonnenbestrahlung sind Sonnenbrand, wobei entzündliche Reaktionen zu Hautrötung und Juckreiz führen, und Entzündungen der Bindehaut und Hornhaut (Extremfall: Schneeblindheit). Mögliche Spätfolgen sind frühzeitige Hautalterung, Hautkrebs, Schwächung des Immunsystems und Linsentrübung (Grauer Star).

Schutz vor UV-Strahlung
Meidung übermäßiger Sonnenbestrahlung, leichte, weite Kleidung, Sonnenhut, dem Hauttyp angepasstes Sonnenschutzmittel, geeignete Sonnenbrille. Besonders wichtig ist es, auf ausreichenden Sonnenschutz bei Kindern zu achten, da sich die natürlichen Schutzmechanismen der Haut gegen UV-Strahlung erst in den ersten Lebensjahren entwickeln.


Weiterführende Informationen 
Lebensministerium - UV-Strahlung      
WHO - Ultraviolet Radiation