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Medienprojekt an der HS 10 Rennerschule mit der Koordinations­stelle für Prävention der Landeshauptstadt Klagenfurt

An der Rennerschule in Welzenegg/Klagenfurt wurde mit einer vierten Klasse von der Kinder- und Jugendanwaltschaft in Kooperation mit der Koordinationsstelle für Prävention ein Medienprojekt zum Thema „Umgang mit Medien“ durchgeführt.
Nach der Einführung durch die Klassenlehrer zur Thematik „Sucht und Medien“ wurde Anfang März ein zweiteiliger Suchtworkshop angeboten. Die Kija hat den Umgang mit neuen Medien unter jugendschutzspezifischem Blickwinkel beleuchtet. Rund 70 Schüler wurden zu ihren Fernseh- und Computerspielgewohnheiten befragt und am 18. April wurden im Rahmen eines „Mystery-Shopping“-Nachmittags fünfzehn Klagenfurter Betriebe aus der Elektronik- und Unterhaltungsbranche bzw. Spiel- und Freizeitmärkte, die Unterhaltungs­software wie PC- und Konsolenspiele anbieten, unter die Lupe genommen.
Die vier jugendlichen Tester zwischen 14 und 15 Jahren, die das ganze Schuljahr zum Thema Sucht, Gewalt und neue Medien gearbeitet haben, hätten in neun Geschäften in den Bezirken Klagenfurt und Klagenfurt Land ohne Schwierigkeit Spiele, die erst für 16jährige bzw. 18jährige Konsumenten empfohlen wurden, erwerben können.
Die Ergebnisse dieses Projektes wurden am Elternsprechtag präsentiert. Die Eltern erhielten einen Info-Folder und die Ergebnisse der Schülerbefragung und des Testkauf-Nachmittages.

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Kärnten nahm sich so 2007 zum ersten Mal in einer Blitztestung 15 Betriebe aus der Elektronik- und Unterhaltungsbranche bzw. Spiel- und Freizeitmärkte unter die Lupe, die Unterhaltungssoftware wie PC- und Konsolenspiele anbieten.
Zur raschen Kontrolle von Softwareprodukten und ihrer Eignung für die jeweilige Altersgruppe von Kindern und Jugendlichen dienen die aufgedruckten USK (Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) – Berlin) oder PEGI (Pan European Game Information) Symbole auf den Produktverpackungen.
Während es sich bei den zuvor angeführten Klassifizierungssystemen um deutsche bzw. europäische Initiativen handelt, beschäftigt sich in Österreich die BuPP: die Bundesstelle für die Positivprädikatisierung von Computer- und Konsolenspielen (eingerichtet vom BMGFJ - Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend) mit dieser Thematik. Hier werden Spiele nach unterschiedlichen Gesichtspunkten umfangreicher Qualitätskontrollen unterworfen. Zurzeit gibt es noch keine eigenen Klassifizierungssymbole und Konsumenten müssen sich über die Website oder Broschüren dieser Stelle kundig machen.









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