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Bundesheer: Assistenzeinsätze im Katastrophenfall müssen gewährleistet sein

09.08.2019
LR Fellner: Angespannte Budgetsituation darf nicht zu Einschränkungen bei Katastropheneinsätzen führen - Appell an Verantwortliche, das Heer entsprechend finanziell zu unterstützen


Klagenfurt (LPD). Angesichts der jüngsten Äußerungen von Kärntens Militärkommandanten Brigadier Walter Gitschthaler im ORF zur finanziellen Situation des Bundesheeres und den damit möglicherweise verbundenen Einschränkungen bei künftigen Katastropheneinsätzen, schlägt Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner heute, Freitag, Alarm. "Wir alle wissen, wie wichtig die Hilfe des Bundesheeres etwa bei und nach Naturkatastrophen ist. Denken wir nur an Vaia im vergangenen Herbst oder Yves im Jahr 2017. Hier hat das Bundesheer unverzichtbare Hilfe zum Schutz der Kärntner Bevölkerung und anschließend beim Wiederaufbau der Infrastruktur geleistet. Das geht aber nur, wenn das Heer personell und technisch entsprechend ausgestattet ist. Wird das Heer weiter finanziell ausgehungert, stehen die Sicherheit des Bundesheeres selbst, wie auch Schutz und Sicherheit für unsere Bevölkerung auf dem Spiel - das dürfen wir nicht zulassen", so Fellner, der an die Verantwortlichen auf Bundesebene appelliert, dem Heer jene Wertschätzung und finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, die es verdient und auch benötigt, um die vielfältigen wichtigen Aufgaben auch bewältigen zu können.



Rückfragehinweis: Büro LR Fellner
Redaktion: Fischer/Böhm