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Regierungssitzung 4: Neue Sport- und Katastropheneinsatzmedaillen beschlossen

05.11.2019
LH Kaiser: Landesauszeichnungsgesetz in zwei Punkten erweitert - Bestellungen in den Rat der Gustav Mahler Privatuniversität beschlossen - Geopark Karawanken GmbH bringt neun Kärntner und fünf slowenische Gemeinden zusammen


Klagenfurt (LPD). Für besondere Leistungen im Katastropheneinsatz, für außergewöhnliche Erfolge im Sport und für herausragendes Engagement ehrenamtlicher Funktionäre in Sportvereinen soll es in Kärnten künftig eigene Auszeichnungen geben. Die dafür nötige Erweiterung des entsprechenden Landesauszeichnungsgesetzes stand heute, Dienstag, auf der Tagesordnung der Regierungssitzung.

"Beschlossen wurde, dass es Katastropheneinsatzmedaillen, Sportleistungsmedaillen und Sportverdienstzeichen in Bronze, Silber und Gold geben wird", gab der zuständige Referent Landeshauptmann Peter Kaiser bekannt. "Wir wollen damit die Wertschätzung für erbrachte Leistungen sichtbar zum Ausdruck bringen und verdiente Persönlichkeiten vor den Vorhang holen", verdeutlicht Kaiser. Die Vergabekriterien wurden bereits erarbeitet und richten sich nach Leistung beziehungsweise Dauer der ehrenamtlichen Tätigkeit (10, 20 und 30 Jahre). Die bereits bestehenden Entwürfe zu den Medaillen sollen nach der Beschlussfassung heute, Dienstag, in Auftrag gegeben werden. Die ersten Auszeichnungen wird es bereits nach der Beschlussfassung durch den Kärntner Landtag geben.

Ebenfalls durchgeführt wurde heute, Dienstag, die Bestellung von stimmberechtigten Mitgliedern seitens der Kärntner Landesregierung in den Rat der Gustav Mahler Privatuniversität. Es sind dies neben dem Vorsitzenden, also Kaiser selbst, Markus Krainz, Andrea Biro-Unzeitig, Birgit Brummer, Annemarie Podesser und Franz Ragger.

Im Rahmen des Pressefoyers nach der Regierungssitzung gab Kaiser auch die bescheidmäßige Genehmigung der EVTZ (Europäische Vereinigung Territorialer Zusammenarbeit) Geopark Karawanken GmbH bekannt. Sie besteht laut dem Landeshauptmann insgesamt aus neun Südkärntner und fünf slowenischen Gemeinden. "Sie hat das Ziel, gemeinsam die Anforderungen der Geoparknetzwerke zu erweitern, den Bildungsauftrag wahrzunehmen aber auch den Tourismus in sanfter Form zu betreiben. In den einzelnen Ortschaften sollen zudem Geoparkzentren entwickelt werden", so Kaiser.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser
Redaktion: Susanne Stirn