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Regierungssitzung 6 - Kärnten investiert 7,3 Mio. in Kinderbetreuungseinrichtungen

24.03.2020
LH Kaiser, LR Gruber: Weitere 4,5 Millionen Euro werden über ELER von der EU abgerufen – Investiert wird in Schaffung, Verbesserung und Ausbau der Kärntner Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen


Klagenfurt (LPD). Bis zum Jahr 2021 können mit dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) investive soziale Maßnahmen in diesem Bereich gefördert werden. Darin enthalten sind auch Investitionen in Kinderbildungs- und Betreuungseinrichtungen. In Summe waren 10,76 Millionen Euro an EU-Fördergeldern für Kärnten reserviert. 4,5 Millionen Euro stehen davon noch zur Verfügung. In einem zweiten Call in diesem Jahr, können diese Mittel zur Schaffung, Verbesserung oder Ausdehnung von Kinderbetreuungseinrichtungen, einschließlich bedarfsgerechter Adaptierung und (Innen)Ausstattung von der EU abgerufen werden. Mit dem Anteil des Landes sollen nach dem heute gefassten Regierungsbeschluss Mittel in der Höhe von 7,3 Millionen für Projekte die thematisch in diesen Call fallen ausgeschrieben werden. Gefördert werden wie immer Vorhaben mit einem minimalen Gesamtvolumen in der Höhe von 50.000 Euro und einem maximalen Gesamtvolumen von 2,5 Millionen Euro. Um Unterstützung ansuchen können nicht Gewinn orientierte Vereine und Sozialeinrichtungen, Gebietskörperschaften, Körperschaften öffentlichen Rechts oder Gemeindeverbände.

„Durch den Ausbau sozialer Dienstleistungen wie Kinderbetreuung, Pflege, Gesundheitseinrichtungen und -dienstleistungen einschließlich Gesundheitsförderung, sollen diese Einrichtungen für alle, die im ländlichen Raum Bedarf dafür haben, in hoher Qualität zugänglich gemacht werden“, erklärt Landeshauptmann Peter Kaiser. Gemeinsam mit LHStv.in Beate Prettner und den Landesräten Daniel Fellner und Martin Gruber berichtete er dem Regierungskollegium. „Es ist erfreulich, dass Kärnten EU-Gelder lukrieren kann und daraus konkreten Mehrwert schöpft. Das sind alles investierte Mittel, die spürbar bei der betroffenen Bevölkerung ankommen werden“, so Kaiser.

„Die EU-Regionalförderungen sind ein wichtiger Investitionsmotor für die Weiterentwicklung der ländlichen Regionen Kärntens. Wir unterstützen damit vor Ort auch die Kärntner Familien durch Betreuungsinfrastruktur “, so Gruber. Ziel sei die Ausschöpfung aller zur Verfügung stehenden EU- und Bundesmittel.


Rückfragehinweis: Büro LH Kaiser, Büro LR Gruber
Redaktion: Susanne Stirn