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Strahlenschutz - Notfallmanagement



Notfallmanagement auf Landes- und Bundesebene. Aktualisierung 4.11.2019

[AKL] - Aktueller Bereicht über den Strahlenschutz in Kärnten im Kärnten-Magazin als pdf.


[AKL] - Katastrophenschutz Land Kärnten: KKW-Unfall, wer macht was? Artikel in Ausgabe 5 der Zeitung des Kärntner Gemeindebundes.


[AKL] - Information der Bevölkerung

Bei jeder Art von radiologischen Notfällen sind die regelmäßige und umfassende Information der Bevölkerung durch die Behörden sowie die rasche Alarmierung der Betroffenen zentraler Teil eines effektiven Notfallmanagements. Zusätzlich zu den bestehenden Informationskanälen wie Fernsehen, Teletext, Radio, Printmedien und der Website des BMNT werden auf der Homepage des Landes Kärnten, www.ktn.gv.at, unverzüglich alle relevanten Informationen weitergegeben.

Bei einem grenznahen schweren KKW-Unfall wird die betroffene Bevölkerung über das österreichweite Sirenensystem alarmiert. Warnung - Alarmierung - Entwarnung


[BMNT] - Zur Vorbereitung auf einen radiologischen Notfall in Österreich hat das BMNT ausführliche Informationen auf seiner Homepage unter www.strahlenschutz.gv.at bereitgestellt.

[BMNT] - Diese und weitere Informationen finden Sie in der Broschüre über das Radiologische Notfallmanagement des BMNT.

[BMNT] - Zuständige Behörden und Notfallpläne des Bundes: Link zu BMNT


[BMBWF] - Strahlenschutz an Schulen: Link zu BMBWF

[BMBWF] - Aktualisiertes Rundschreiben des BMB "Strahlenschutz an Schulen bei schweren Reaktorunfällen"


[OÖ-Zivilschutz] - Strahlenschutz-Broschüre des OÖ-Zivilschutzverbandes


[BM.I] - Bundesministerium für Inneres: Strahlenschutzratgeber als pdf

[BM.I] - Bundesministerium für Inneres: Zivilschutz in Österreich; umfangreiche Downloadseite


[BM.I und Land Kärnten] - Spezialausbildung Aeroradiometrie/Luftspüren 20.10.2016 Link zu [AKL] - Katastrophenschutz Land Kärnten: Notfallübung "Schneeprobe"

Am 6.3.2018 fand gemeinsam mit den Strahlenspürern der Polizei im Umland von Klagenfurt eine Schneeprobeübung statt. Beitrag in kaernten.tv

Erläuterung:

Eine Freisetzung von radioaktiven Stoffen bei einem schweren KKW-Unfall kann Menschen und die Umwelt schädigen. Die freigesetzten radioaktiven Stoffe kommen mit der Witterung, d.h. Wind, Regen oder Schnee, auf den Boden (Verunreinigung=Kontamination).

Um auf derartige Ereignisse vorbereitet zu sein, werden Notfallpläne zum Schutz der Bevölkerung erstellt. In erster Linie eignen sich Notfallübungen, die einen Ernstfall detailgetreu simulieren, um organisationsübergreifend die Praxistauglichkeit der Notfallpläne und des technischen Equipments zu testen.

Der Kärntner Probenahmeplan Bewuchs-, Boden-, Schnee, KÄRN:PROBE-BBS, ist ein Detailnotfallplan zur Beprobung von Bewuchs, Boden und Schnee. In der Notfallübung KÄRN:PROBE-BBS-2018 werden österreichweit erstmalig Schneeproben gezogen und auf das Vorhandensein von Radioaktivität ausgewertet. Die Messergebnisse sind im Ernstfall sehr wichtig für die Beurteilung weiterer Maßnahmen. Bei Schneekontamination sind das ua. die Beschränkung von Arbeiten im Freien bzw. die Absage von Veranstaltungen im Freien, die Einschränkung der Nutzung oder des Inverkehrbringens von kontaminierten Futtermitteln, der Verzicht auf Speicherung und Nutzung von kontaminiertem Wasser. Solche Maßnahmen können je nach Ausmaß des Ereignisses mehrere Gemeinden, mehrere Bezirke oder das ganze Bundesland betreffen.

kaernten.tv


Übungsannahme und Verlauf:Die Annahme ist ein schwerer Unfall im grenznahen KKW-Krško bei dem radioaktive Stoffe freigesetzt werden. Die Wettersituation (eine schwache SO-Strömung) bedingt Schneefall in den südlichen Landesteilen. Da nur wenige Landesteile betroffen wären, würde unmittelbar nach den Niederschlägen der Strahlenschutzbeauftragte des Landes Kärnten, als Leiter der Fachgruppe-Strahlenschutz, Probenahmestellen festlegen und Strahlenspürer der Polizei mit der Probenahme beauftragen.

Die Strahlenspürer der Polizei (SSP) sind zu diesem Zweck auf Landesebene ausgebildet und als Organe des Landeshauptmannes für das Land Kärnten tätig. Die lückenlose Bereitschaft sowie der hohe Ausbildungs- und Trainingsstand gewährleisten die bestmögliche Umsetzung dieser Maßnahme.

Hervorzuheben ist die ausgezeichnete Zusammenarbeit von Verwaltung und Exekutive, welche besonders im Strahlenschutz als best-practice-Modell gilt. Hier konnte sich das Land Kärnten in den vergangenen Jahren als österreichisches Vorzeigemodell etablieren.

Die Schneeproben wurden, wie im Ernstfall, von der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) mit Standort Graz, ausgewertet. Alle Schneeproben waren unter der Nachweisgrenze, d. h. es konnten unter diesen Bedingungen keine radioaktiven Stoffe nachgewiesen werden.



Österreichische Bundesländer (im Rahmen der mittelbaren Bundesverwaltung)

www.burgenland.gv.at

www.ktn.gv.at

www.niederoesterreich.gv.at

www.land-oberoesterreich.gv.at

www.salzburg.gv.at

www.steiermark.at

www.tirol.gv.at

www.wien.gv.at

www.vorarlberg.gv.at