Best Practice

Der Begriff „Best Practice“ bedeutet wörtlich bestes Verfahren, freies Erfolgsrezept (auch Erfolgsmethode).
Wenn ein Unternehmen bzw. eine Institution nach „Best Practice“ vorgeht, setzt es bewährte und kostengünstige Verfahren, technische Systeme und Geschäftsprozesse ein, die es zumindest auf wesentlichen Arbeitsfeldern zum Musterbetrieb für andere machen.

In diesem Bereich der Homepage finden Sie ausgewählte Beispiele innovativer Projekte mit Informationen zu der Projektumsetzung, Planungszeit, Ansprechpartner usw.

Innovative Zeiterfassung und -verarbeitung

Auftraggeber: Marktgemeinde Moosburg
Ansprechpartner: Norbert Pichler, MAS,MBA
Link: http://www.moosburg.gv.at/

Projekteziele:

• Installierung eines Zeiterfassungssystems für den
   Innen- und Außendienst
• (Minutengenaue) Zeiterfassung der Mitarbeiter des
   Außendienstes bei den entsprechenden
   Kostenstellen vor Ort
• Automatisierte Übernahme der Zeiten in die Kosten- 
  und Leistungsrechnung und in den ordentlichen
  bzw. bei Projekten außerordentlichen Haushalt
• Implementierung des Zeiterfassungssystems in das
   bestehende Haushaltssystem („Ökom“)

Beschreibung

Die Marktgemeinde Moosburg hat vor drei Jahren eine Kosten- und Leistungsrechnung eingeführt, wobei einzelne Straßen, Wege, Objekte der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung wie Hochbehälter und Pumpwerke als Kostenstellen erfasst sind. Auf diese Kostenstellen werden geleistete Arbeitsstunden der Mitarbeiter verbucht, wodurch es möglich ist, Entscheidungsgrundlagen für eine optimale und kostengünstige Bewirtschaftung zu erhalten.

Die bisherige manuelle Erfassung der Arbeitszeiten war sehr aufwändig, da die einzelnen Arbeitsstunden entsprechend den einzelnen Positionen der Kosten- und Leistungsrechnung zugeordnet werden mussten.

Mit dem neuen Zeiterfassungssystem werden sukzessive sämtliche Kostenstellen mit Chips versehen, wobei jeder Chip für eine Kostenstelle programmiert ist. Jeder Außendienstmitarbeiter ist mit einem Lesegerät ausgestattet, auf dem einzelne Tätigkeiten (Reinigen, Desinfizieren usw.) programmiert sind. Bei einem Arbeitseinsatz meldet sich der Mitarbeiter mit dem Lesegerät am Kostenstellen-Chip an und es erfolgt die Erfassung des Objektes, der Tätigkeit und der Zeit.

Das Lesegerät wird periodisch im Zeiterfassungssystem ausgelesen und über eine Schnittstelle in das Haushaltsprogramm „Ökom“ übernommen. Die Daten werden aufbereitet und automatisch in die Kostenrechnung und in das Haushaltsprogramm überspielt.