Best Practice

Der Begriff „Best Practice“ bedeutet wörtlich bestes Verfahren, freies Erfolgsrezept (auch Erfolgsmethode).
Wenn ein Unternehmen bzw. eine Institution nach „Best Practice“ vorgeht, setzt es bewährte und kostengünstige Verfahren, technische Systeme und Geschäftsprozesse ein, die es zumindest auf wesentlichen Arbeitsfeldern zum Musterbetrieb für andere machen.

In diesem Bereich der Homepage finden Sie ausgewählte Beispiele innovativer Projekte mit Informationen zu der Projektumsetzung, Planungszeit, Ansprechpartner usw.

Auslastungsoptimierung bestehender Gemeinderäumlichkeiten als Ersatz für Neubauten

Auftraggeber: Gemeinde Wernberg
Ansprechpartner: Bürgermeister Franz Zwölbar
Link: http://www.wernberg.gv.at

Projekteziele:

• Mehrfachnutzung bestehender Ressourcen und
  damit Ausweitung des Dienstleistungsangebotes für
  Anspruchsgruppen der Gemeinde
• Erhöhung der Auslastungsquote bestehender und in
  der Gemeinde vorhandener Ressourcen
• Kostenersparnis durch optimierte Auslastung
• Kostenersparnis durch Entfall eines Neubaues und
  entsprechenden Instandhaltungskosten
• Steigerung von Effizienz und Effektivität der
  Gemeinde aufgrund der Kostenersparnis
• Belebung und Förderung des Vereinslebens
• Alternatives Betreuungsmodell von „Alten und
  Kindern“

Beschreibung

Die Gemeinde Wernberg hat kein eigenes Kulturhaus bzw. keinen eigenen Festsaal; aufgrund der in anderen Gemeinden sehr geringen Auslastung solcher Räume, ist auch keine Errichtung geplant. Vielmehr wurde nach Alternativen gesucht, um den in der Gemeinde ansässigen Vereinen und Organisationen für deren Veranstaltungen geeignete Räumlichkeiten zu einem zumutbaren Mietpreis anbieten zu können.

In diesem Sinne werden Wernberger Vereine und Organisationen (wie Feuerwehren, Rotes Kreuz, Gemeindebund, Verbände usw.) dahingehend unterstützt, dass ihnen für öffentlichkeitswirksame Veranstaltungen in bestimmten vorgegebenen Räumlichkeiten (zB Seniorenwohnanlage Wernberg) ein Zuschuss zur Saalmiete in der Höhe von 70 % gewährt wird.

Außerdem wurde im Zuge des Baus des Seniorenheimes der Speisesaal bewusst so gestaltet, dass er auch für Vorträge und ähnliche Veranstaltungen genutzt werden kann; weiters wurden eigene Räumlichkeiten mitgebaut, die von der Gemeinde ständig angemietet werden und zB als Kindergarten- und Horträumlichkeiten dienen.

Dieses bestehende System könnte zudem um eine Raumbuchungs- bzw. Terminverwaltung ergänzt werden, um damit die Auslastungsquoten der Räume entsprechend zu erhöhen.