Best Practice

Der Begriff „Best Practice“ bedeutet wörtlich bestes Verfahren, freies Erfolgsrezept (auch Erfolgsmethode).
Wenn ein Unternehmen bzw. eine Institution nach „Best Practice“ vorgeht, setzt es bewährte und kostengünstige Verfahren, technische Systeme und Geschäftsprozesse ein, die es zumindest auf wesentlichen Arbeitsfeldern zum Musterbetrieb für andere machen.

In diesem Bereich der Homepage finden Sie ausgewählte Beispiele innovativer Projekte mit Informationen zu der Projektumsetzung, Planungszeit, Ansprechpartner usw.

Alpe-Adria-Kindergartenverbund - Mehrsprachige Erziehung im Dreiländereck

Auftraggeber: die Kindergärten aus der Marktgemeinde Nötsch/Gailtal, aus Tarvisio (I) und aus Kranjska Gora (SLO)
Ansprechpartner: Bürgermeister DI Franz Staudacher
Link: http://www.noetsch.at

Projekteziele:

  • die mentale, sprachliche und kulturelle Offenheit und Flexibilität der Kinder fördern
  • Kindern im Kindergartenalter zwei Nachbarsprachen  spielerisch durch Native Speaker näher bringen
  • den kulturellen Austausch der 3 Nachbarländer bereits im  Kindergartenalter durch gemeinsame Aktivitäten und  gemeinsame Kinderbetreuerinnen fördern.
  • den Kindern damit optimale Voraussetzungen für die Kommunikation mit den EU-Nachbarländern schaffen
  • einen langfristig angelegten Beitrag zur wissenschaftlichen und kulturellen Entwicklung der Region im Dreiländereck Österreich/Slowenien/Italien leisten

Beschreibung

Trotz der unmittelbaren Nähe des unteren Gailtales zu den Nachbarstaaten Italien und Slowenien gibt es keine mehrsprachigen Kinderbetreuungseinrichtungen bereits ab dem Kindergartenalter. Wissenschaftliche Untersuchungen und bereits bestehende Kindergarten Konzeptionen (Beispiel: zweisprachiger Kindergarten „Jaz in Ti – Du und Ich“) zeigen klar, dass der Spracherwerb bei Kindern im Kindergartenalter (Stichwort: Sprachfenster) spielerisch erfolgt und einen lebenslangen Zugang zu der gesamten jeweiligen „Sprachfamilie“ ermöglicht.

Die bestehenden Kindergärten in Nötsch/Gailtal, Tarvisio und Kranjska Gora sollen in einem „Alpe-
Adria-Kindergartenverbund“ in Richtung Mehrsprachigkeit profiliert werden. Dabei wird die Grenznähe im Dreiländerraum genutzt, durch den tageweise laufenden Austausch von Mitarbeiter/innen der Kindergärten soll der mehrsprachige Kindergartenbetrieb im Rahmen eines „Alpen-Adria-Kindergartenverbundes“ realisiert werden. Auf Basis der neuesten Erkenntnisse soll so „jeden Tag eine andere Sprache“ mit jeweiligen „Native- Speaker/innen“ der Nachbarländer gesprochen werden.

Eine Gesamtkonzepterstellung „Alpe-Adria-Kindergarten- verbund“ erfolgt unter Einbindung der Konzeptionen aller beteiligten 3 Kindergärten und unter wissenschaftlicher Begleitung von Univ. Prof. Dr. Georg Gombos von der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Dieses Gesamtkonzept soll als Basis für den sprachdidaktischen, pädagogischen und organisatorischen Ablauf des mehrsprachigen Kindergartenbetriebes aller 3 Länder dienen, sowie die rechtlichen Voraussetzungen klären.