Best Practice

Der Begriff „Best Practice“ bedeutet wörtlich bestes Verfahren, freies Erfolgsrezept (auch Erfolgsmethode).
Wenn ein Unternehmen bzw. eine Institution nach „Best Practice“ vorgeht, setzt es bewährte und kostengünstige Verfahren, technische Systeme und Geschäftsprozesse ein, die es zumindest auf wesentlichen Arbeitsfeldern zum Musterbetrieb für andere machen.

In diesem Bereich der Homepage finden Sie ausgewählte Beispiele innovativer Projekte mit Informationen zu der Projektumsetzung, Planungszeit, Ansprechpartner usw.

Zahlungsänderung der Wasserbezugs- und Kanalbenützungsgebühren

Auftraggeber: Stadtgemeinde Feldkirchen i. K.
Ansprechpartner: Bürgermeister Robert Strießnig
Link: http://www.feldkirchen.co.at

Projekteziele:

  • Vorschreibung sämtlicher Gemeindeabgaben auf einem Bescheid
  • monatliche Zahlungsweise
  • stärkeres Eingehen auf das Kundenbedürfnis

Beschreibung

Die kommunalen Ver- und Entsorgungsgebühren
sind neben anderen öffentlichen Abgaben zuletzt und aktuell erheblich im Steigen begriffen. Die diesbezügliche Belastung der Bevölkerung und auch der Unternehmen nimmt spürbar zu, was auch öffentlich beklagt wird.
Insbesondere erhöhen sich dadurch die periodisch zu leistenden Ver- und Entsorgungsgebühren, welche österreichweit überwiegend halb- oder vierteljährlich zu zahlen sind (z.B. Wasserbezugs- und Kanalbenützungsgebühren).

Die Stadtgemeinde Feldkirchen in Kärnten versucht, dieser Belastung dadurch entgegenzuwirken, dass sie ihr Verrechnungssystem für Wasserbezugs- und Kanalbenützungsgebühren dahingehend umstellte, dass nicht mehr vierteljährlich relativ hohe Teilzahlungsbeträge, sondern geringere monatliche Beträge zur Vorschreibung gelangen.

Für die erfolgreiche Umsetzung waren erhebliche Organisationsänderungen notwendig, wie z.B. Verordnungsänderungen, Formularänderungen, Vorausinformation an Bevölkerung und Unternehmen sowie insbesondere die Umstellung bzw. Anpassung standardisierter Gemeinde-EDV-Programme, was sich als nicht einfach erwies.

In der Stadtgemeinde Feldkirchen in Kärnten ist dies bereits erfolgt und bereits im Jahr 2005 umgesetzt worden. Aus den im ersten Jahr gewonnenen Erfahrungen wurden/ werden weitere Optimierungen sowohl im Formular-, Informations- als auch im EDV-Bereich vorgenommen, so dass sich die Abwicklung im zweiten Jahr 2006 deutlich verbesserte und ohne nennenswerte Probleme erfolgte.

Aufgrund der positiven Erfahrungen ist die Zielsetzung der Stadtgemeinde Feldkirchen dahingehend sämtliche Gemeindeabgaben (Abfallgebühren, Hundesteuer etc.) auf einem Bescheid vorzuschreiben, selbstverständlich auch mit der Option der monatlichen Zahlungsweise.