Unterwegs in Kärnten

Lokalaugenschein in der Raggaschlucht

09.07.2020
LR Fellner, AMS-Chef Wedenig und lokale Bürgermeister besichtigten Beschäftigungsprogramm im Rahmen der Katastrophenhilfe für Oberkärnten


Klagenfurt (LPD). Ein besonderes Beschäftigungsprogramm wurde von Gemeindereferent Landesrat Daniel Fellner und AMS-Landesgeschäftsführer Peter Wedenig im ersten Quartal 2020 initiiert, um Oberkärntner Gemeinden bei der Aufarbeitung der Unwetterschäden vom vergangenen Herbst zu unterstützen und gleichzeitig arbeitssuchenden Menschen in der Region eine berufliche Perspektive zu geben. Es geht hierbei nicht um schwere oder gefährliche körperliche Arbeit, sondern beispielsweise um die Wiederherstellung von Wanderwegen und ähnliches. Das Projekt umfasst mehr als 20 Personen in ebenso vielen Gemeinden, durch die Corona-Krise etwas verzögert, im Zeitraum von Mai bis 31. Dezember 2020. Gestern, Mittwoch, trafen einander Fellner, Wedenig, Kurt Schober, Bürgermeister von Flattach, Günther Novak, Bürgermeister von Mallnitz, sowie Franz Zlöbl, Bürgermeister von Rangersdorf, zum Lokalaugenschein in der Raggaschlucht.


„Ich freue mich, dass wir dieses Projekt trotz der Corona-Krise umsetzen und die Gemeinden unterstützen können“, so Fellner. Und Wedenig betonte: „Lokale Jobs zu schaffen, ist nicht immer ganz einfach, deswegen ist es umso schöner, dass es in diesem Fall geglückt ist und wir gleichzeitig mehr als 20 Langzeitarbeitslosen eine Perspektive geben können.“ Die anwesenden Bürgermeister zeigten sich begeistert, ebenso Andrea Fortschegger, die im Rahmen des Projektes nun bis Ende 2020 in und um die Raggaschlucht in Flattach tätig ist. „Ich bin so happy, mir taugt‘s voll“, brachte sie es lächelnd auf den Punkt.


Der Gesamtaufwand für das Projekt beträgt 654.000 Euro. Davon übernimmt das AMS Kärnten 66,67 Prozent (407.000 Euro), über den TEP (Territorialer Beschäftigungspakt) aus dem Referatsbereich von LHStv.in Gaby Schaunig kommen 25 Prozent (144.000 Euro), Gemeindereferent Fellner übernimmt die restlichen acht Prozent der Kosten sowie die Abwicklungskosten für die Gemeinden, also in Summe 103.000 Euro.



Rückfragehinweis: Büro LR Fellner

Redaktion: Fischer/Böhm

Fotohinweis: Büro LR Fellner