Bauen und Wohnen / Wohnen, Beratung und finanzielle Hilfe

Wohnbeihilfe (BW-L58)

Leistungsbeschreibung

Wohnbeihilfe - Antrag BW 17

 

Die Wohnbeihilfe (Antrag BW 17) kann vom Mieter einer Wohnung beantragt werden, wenn er durch den Wohnungsaufwand einer Mietwohnung unzumutbar belastet wird.

Voraussetzungen sind, dass:

  • der Antragsteller die Wohnung zur Befriedigung seines dringenden, ganzjährig gegebenen Wohnbedürfnisses regelmäßig bewohnt;
  • der Antragsteller österreichischer Staatsbürger oder diesem iSd § 2 Z 12 des K-WBFG 1997 gleichgestellt ist;
  • der Antragsteller durch den Wohnungsaufwand unzumutbar belastet wird;
  • das Mietverhältnis nicht mit einer nahestehenden Person iSd § 2 Z 10 des KWBFG 1997 abgeschlossen wurde;
  • der Mietvertrag nicht mit dem Dienstgeber abgeschlossen wurde, es sei denn, der Mieter hat einen ortsüblichen Mietzins zu leisten;
  • der Antragsteller sonstige Zuschüsse auf Minderung des Wohnungsaufwandes beantragt hat, auf die er einen Rechtsanspruch besitzt, ausgenommen nach dem Kärntner Mindestsicherungsgesetz K-MSG, LGBl. Nr. 15/2007 idF LGBl. Nr. 16/2012.

Antrag besondere Wohnbeihilfe - Antrag BW 16

 

Beziehern von Wohnbeihilfe im Alter zwischen 18 und 25 Jahren ist ein Zuschlag zur Wohnbeihilfe zu gewähren, wenn sie erstmals nach Inkrafttreten der Verordnung eine eigene Wohnung beziehen.


Der Zuschlag zur Wohnbeihilfe wird in der Höhe von 50 Euro monatlich für maximal zwei aufeinanderfolgende Jahre gewährt, wenn ein Wohnbeihilfenbezieher iSd Abs. 1 die erste eigene Wohnung mietet und bezieht. Bei einem Wohnungswechsel innerhalb dieser zwei Jahre, wird der Zuschlag nicht erneut gewährt. Der Zuschlag ist ein Fixbetrag, die Anzahl etwaiger mitwohnender Personen wird nicht berücksichtigt.
Der Zuschlag wird nur dann gewährt, wenn der Antrag auf Wohnbeihilfe bis maximal drei Monate nach Bezug der Wohnung gestellt wird. Als Nachweis hierfür ist eine Meldeauskunft mit allen bisherigen Haupt- und Nebenwohnsitzen aus dem Zentralen Melderegister vorzulegen.


Als erste eigene Wohnung gilt jene Wohnung, die vom Wohnbeihilfenbezieher gemäß Abs. 1 nach dem Auszug aus der Wohnung eines Verwandten in gerader Linie oder der Adoptiveltern bzw. nach Auszug von einem Pflegeplatz in voller Erziehung iSd § 28 Abs. 1 Kärntner Jugendwohlfahrtsgesetz K-JWG, LGBl. Nr. 139/1991 idF LGBl. Nr. 89/2012 gemietet wird und in der der Antragsteller nicht schon zuvor mit Haupt- oder Nebenwohnsitz gemeldet war.

 

Nicht als eigene Wohnung gilt die Anmietung eines Zimmers in einem Schüler- oder Studentenheim.
Bei Vorliegen allfällig vorangehender anderer Wohnsitze, ist der Abschluss des ersten eigenen Mietvertrages vom Wohnbeihilfenbezieher glaubhaft zu machen.

Benötigte Unterlagen

 

Erstantrag:

  • Schriftlicher Mietvertrag und der Nachweis über die Vergebührung - bei Privatwohnungen
  • Aktuelle Mietvorschreibung (bei Genossenschaftswohnungen)
  • Geburtsurkunden aller haushaltszugehörigen Personen
  • Heiratsurkunde, Scheidungsvergleich (Ehegattenunterhalt)
  • Aktuelle Schulbesuchsbestätigung (bei Kindern ab dem 15. Lebensjahr)
  • Lehrvertrag
  • Nachweis Familienbeihilfe
  • ALLE Einkommensnachweise des vorangegangenen Kalenderjahres (Jänner - Dezember) - ALLER im Haushalt lebenden Personen (Jahreslohnzettel des/der Arbeitgeber/s, der Pensionsversicherungsanstalt bzw. der letzte vorliegende Einkommensteuerbescheid; Bezugs- bestätigung des AMS, des Krankengeldes, Karenzgeldes, Kinderbetreuungsgeldes, Studienbeihilfe; Pflegegeld (nur bei Pflegekindern); Nachweis über erhaltene oder zu leistende Unterhaltszahlungen (Bestätigung des Jugendamtes oder Kontoauszüge des Vorjahres); Nachweis über sonstige Einkünfte wie z.B. geringfügige Beschäftigungen, Honorarnoten, Werkverträge, freie Dienstverträge, Unfallrente, Soziale Mindestsicherung, ausländische Einkünfte etc.)
  • Nachweis über Behinderungen (ab einem Behinderungsgrad von 55 %)
  • Nachweis über Zuschüsse zur Minderung des Wohnungsaufwandes

Weitergewährung:

  • Aktuelle Mietvorschreibung (bei Genossenschaftswohnungen)
  • Nachweis Familienbeihilfe
  • ALLE Einkommensnachweise des vorangegangenen Kalenderjahres (Jänner - Dezember) - ALLER im Haushalt lebenden Personen (Jahreslohnzettel des/der Arbeitgeber/s, der Pensionsversicherungsanstalt bzw. der letzte vorliegende Einkommensteuerbescheid; Bezugs- bestätigung des AMS, des Krankengeldes, Karenzgeldes, Kinderbetreuungsgeldes, Studienbeihilfe; Pflegegeld (nur bei Pflegekindern); Nachweis über erhaltene oder zu leistende Unterhaltszahlungen (Bestätigung des Jugendamtes oder Kontoauszüge des Vorjahres); Nachweis über sonstige Einkünfte wie z.B. geringfügige Beschäftigungen, Honorarnoten, Werkverträge, freie Dienstverträge, Unfallrente, Soziale Mindestsicherung, ausländische Einkünfte etc.)
  • Aktuelle Schulbesuchsbestätigung (bei Kindern ab dem 15. Lebensjahr)
  • Nachweis über Behinderungen (ab einem Behinderungsgrad von 55 %)
  • Nachweis über Zuschüsse zur Minderung des Wohnungsaufwandes
  • Alle oben angeführten Nachweise, die beim Erstantrag noch nicht beigelegt wurden

Für Bürger aus Nicht-EU-Ländern zusätzlich:

  • Kopie der Daueraufenthaltskarte bzw. Bescheid des Bundesministeriums über die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft nach Genfer Konvention
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Amt der Kärntner Landesregierung
Abteilung 4 - Soziales
 
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Tel: 050 536-14538
Fax: 050 536-14900

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