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Erfolg der Lavanttaler Förderaktion für sauberes Heizen bestätigt

02.01.2013
LR Ragger: VCÖ-Statistik belegt Feinstaubreduzierung im Bezirk Wolfsberg
"Die heute veröffentlichte Statistik des Verkehrsclubs Österreich (VCÖ) über die Feinstaubbelastung beweist den Erfolg einer einmaligen Förderaktion im Bezirk Wolfsberg. Dank der vom Land massiv unterstützten Modernisierung von privaten Heizanlagen konnte in Wolfsberg die Anzahl der Tage, an denen die Feinstaub-Grenzwerte überschritten wurden, von 54 im Jahr 2011 auf 28 im Jahr 2012 reduziert werden“, teilt Wohnbaureferent LR Christian Ragger heute, Mittwoch, mit.

Ragger hofft, dass man in der nächsten Kontrollphase ein noch besseres Ergebnis für Wolfsberg erzielen werde können. Denn das Land Kärnten verlängerte im Bezirk Wolfsberg die Aktion zur Förderung des Einbaues von „sauberen“ Heizungen statt bestehender alter, die zu viel Feinstaub ausstoßen. Auf Initiative des Energieförderreferenten LHStv. Kurt Scheuch und des Wohnbaureferenten Ragger wurde die Antragsfrist bis 31. August dieses Jahres verlängert. Bisher haben 500 Hausbesitzer im Lavanttal die Förderung in Anspruch genommen.

Ragger rechnet damit, dass diese Zahl verdoppelt werden könne. Für ihn sei dies eine intelligente Förderaktion, weil sie sowohl wirtschaftliche Impulse als auch einen positiven Umwelteffekt bringe. „Mit dem Steuergeld bieten wir einen Anreiz für Hausbesitzer, die Investition in ihre Heizung zu tätigen. Dadurch bekommen Betriebe im Tal Aufträge und das positive Ergebnis ist, dass die Luft im Lavanttal sauberer wird“, erklärt Ragger. Für jeden Antragsteller bedeute das eine Förderintensität von bis zu 40 Prozent der Kosten.

Die Zusatzförderung gibt es für Scheitholzkessel, Pelletskessel, eine Hackschnitzelheizung, den erstmaligen Einbau einer Zentralheizung, einen Fernwärmeanschluss eines Einfamilienhauses, eine Wärmepumpe zur Raumheizung oder Solaranlagen mit Heizungseinbindung. Der Antrag muss bis 31. August 2013 eingebracht werden, die Zusatzförderung gibt es nur für Anlagen in den Gemeinden des Lavanttales (Reichenfels, Bad. St. Leonhard, Preitenegg, Frantschach - St. Gertraud, Wolfsberg, St. Andrä, St. Paul, St. Georgen und Lavamünd).

Ragger hofft, dass in der nächsten Kontrollperiode bei den Messstellen in Wolfsberg weit weniger als die aktuellen Grenzwertüberschreitungen von 28 und 27 Tagen verzeichnet würden und damit der EU-weit tolerierte erlaubte Jahresgrenzwert von 25 Tagen unterschritten werde.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Jost/Sternig