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Maßnahmen für Gedenkstätte KZ Loibl Nord

03.01.2013
LR Waldner: Insgesamt 64.600 Euro für Bauarbeiten und Erforschung zur Verfügung gestellt – Gedenken am 8. Juni d. J.
Ein vom Mauthausen Komitee Kärnten/Koroška unter Universitätsprofessor Peter Gstettner lang gehegter Wunsch nach grundlegenden Baumaßnahmen einer Gedenkstätte am Areal des ehemaligen Außenlagers Loibl Nord des KZ Mauthausen, kann nun durch die Genehmigung einer Subventionierung des Kulturreferenten LR Wolfgang Waldner in der Höhe von 54.600 Euro realisiert werden. Für die Weiterführung der archäologischen Erforschungen und Befundungen durch das Institut für Ur- und Frühgeschichte an der Universität Wien werden parallel dazu weitere 10.000 Euro zur Verfügung gestellt.

„Die Errichtung der Gedenkstätte führt zu einem verbesserten optischen Erscheinungsbild des Areals und ermöglicht ein würdiges Gedenken an die schrecklichen Ereignisse von Damals“, erklärte Waldner. Der Abschluss der Bauarbeiten ist mit Anfang Juni festgelegt. „Anlässlich des ersten Häftlingstransportes von Mauthausen nach Loibl vor 70 Jahren findet am 8. Juni 2013 an der neuen errichteten Gedenkstätte eine internationale Gedenkveranstaltung statt“, informierte der Kulturreferent.

Folgende Maßnahmen werden durchgeführt: Abtragung des Bauschuttes, Abdeckung der etwaigen archäologischen Befunde durch ein Bauvlies und Sichtbarmachen der diversen historischen Flächen, Abgrenzung des KZ-Areals durch Steinblöcke, Errichtung von sechs Wachturmsymbolen (Holzkonstruktionen) an den originalen Standorten, Zuleitung eines Stromanschlusses und regelmäßige Pflege der Wiesenflächen durch den Bauhof Ferlach.


Rückfragehinweis: Büro LR Waldner
Redaktion: Röttig/Brunner