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LH Dörfler übergibt Spende an Sternsinger von Heiligenblut

07.01.2013
Landeshauptmann dankt Sternsingern für einzigartige Brauchtumspflege
Landeshauptmann Gerhard Dörfler, begleitet von Gattin Margreth, besuchte heuer erstmals das Heiligenbluter Sternsingen. Er zeigte sich von diesem einzigartigen Brauch tief beeindruckt und dankte den vielen Sternsingern.
Sie bringen „das neue Jahr“ zu den Bauernhöfen im ganzen Gemeindegebiet. Neun Rotten (Männergruppen) sind die ganze Nacht zum 6. Jänner unterwegs. Die Sternträger tragen einen vielzackigen und von innen beleuchteten, drehbaren Stern vor jeder Gruppe her. Das Heiligenbluter Sternsingen ist auch international anerkannt, der Brauch zählt seit 2010 zum Unesco-Weltkulturerbe. Der Brauch findet enormes Interesse, speziell auch seitens der Jugend. An der Messe und Segnung der Sternsinger vor ihrem Gang zu den Höfen nahmen Besucher aus ganz Kärnten teil.

Der Landeshauptmann besuchte die Messe in der wunderschönen Heiligenbluter Kirche und besichtigte danach auch die große hölzerne Krippe, die neue Figuren erhielt und enthüllt wurde. Den Sternsingern sagte der Landeshauptmann eine Spende in Höhe von 3.000 Euro zu, diese soll die Herausgabe neuer Liederhefte ermöglichen. Herzlich begrüßt wurde Dörfler auch vom Bürgermeister Josef Schachner, Pfarrer Ernst Kabasser und ORF-Landesdirektorin Karin Bernhard. Bürgermeister Erhard Veiter (Feld am See) war auch als Sternsinger mit dabei, da seine Gattin aus Heiligenblut stammt.

Die Sternsinger Hans Trojer, er ist seit über 70 Jahren als Sternsinger aktiv, und Anton Untergolmitzer vulgo Pichler, der seinen Siebziger feierte, wurden vom Landeshauptmann besonders beglückwünscht. Eine Rotte wurde vom Landeshauptmann auch herzlich im Hotel Lerchenhof empfangen.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler/Markus Steindl
Redaktion: Karl Brunner
Fotonachweis: LPD/Bodner