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Aktionstag "Tierischer Besuch in Kärntner Altersheimen"

14.01.2013
LHStv. Scheuch und LR Ragger: Referatsübergreifendes Projekt verbindet Mensch und Tier
Acht Seniorenheime in ganz Kärnten kommen in den Genuss von tierischem Besuch. Im Rahmen einer Pressekonferenz stellten heute, Montag, Tierschutzreferent LHStv. Kurt Scheuch und Sozialreferent LR Christian Ragger ein Pilotprojekt mit „Tier-Teams“ gemeinsam mit Tierschutzombudsfrau Ingrid Fischinger und der Österreichischen Rettungshundebrigade vor.

„Insgesamt acht Seniorenheime werden von fünf ‚Tier-Teams‘ besucht. Wir wollen damit ältere Menschen und Tiere verbinden und den Seniorenheimen auch die Möglichkeit geben, sich die Arbeit der Tier-Therapie anzusehen. In weiterer Folge wollen wir den Aktionstag halbjährlich wiederholen“, so Scheuch, der sich bei allen teilnehmenden Organisationen für die gute Zusammenarbeit bedankte.

„Die positive Wirkung von Tieren bzw. Hunden auf Senioren und besonders auf Menschen mit Demenzerkrankungen ist unumstritten. Die Anwesenheit eines Therapiehundes schafft eine wertfreie Atmosphäre und regt das zentrale Nervensystem des Menschen an. Seit zwei Jahren besteht bereits eine Kooperation des Landes Kärnten mit einer Therapiehundeführerin, durch das neue Projekt kann nun über eine Ausweitung nachgedacht werden“, erklärte Ragger.

Am heutigen Aktionstag „Tierischer Besuch in Kärntner Altersheimen“ werden das Pflegeheim Afritz am See und das Pflegeheim Mühldorf vom Therapiehundeteam Villach Süd besucht. Dem Pflegeheim Frantschach St. Gertraud, dem Lebenshilfe-Seniorenwohnheim Ebenthal und dem Bezirksaltenwohnheim Tigring stattet die Österreichische Rettungshundebrigade einen Besuch ab. Mit ihren Therapiehühnern arbeiten Heidrun Pusch und Martin Sadounik von „respekTIERt“ im Seniorenzentrum Völkermarkt, die Fachkraft für tiergestützte Therapie- und Fördermaßnahmen Dunja Leitgeb („Tiere als Therapie“) fährt in das Pflegeheim Sonnhang in St. Veit und Conny Lorenz von den THT-Therapiehunde Teams Kärnten besucht das Bezirksaltenwohnheim Feldkirchen.

Auch die Tierschutzombudsfrau zeigte sich vom Projekt begeistert. „Hier entsteht für alle Beteiligten eine Win-Win Situation. Die Senioren profitieren von den Tieren, die Seniorenwohnheime können sich die Arbeit der Tier-Teams ansehen und die Organisationen können ihre Arbeit vorstellen“, so Fischinger.

Die ÖRHB-Hundeführerinnen Kirsten Krassnitzer und Cornelia Friesser waren mit insgesamt sechs Hunden und ihren Hundeführern zur Pressekonferenz gekommen und bestätigten die positive Wirkung der Tiere auf unsere älteren Mitmenschen. „Hunde können ein Stück Lebensqualität zurückgeben. Durch die Begegnung mit den Tieren werden soziale Kontakte aufgebaut und die Mobilität der Menschen verbessert“, erklärten Krassnitzer und Friesser.


Rückfragehinweis: Büro LHStv. Scheuch, LR Ragger
Redaktion: Dinnebier/Sternig
Fotonachweis: Büro LHStv. Scheuch