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Sportsommerspiele der Herzlichkeit und des Miteinanders

14.01.2013
Verein „Special Olympics Sommerspiele - Herzschlag 2014“ mit Obmann LH Dörfler präsentierte Fakten, Bewerbe und Sportstätten der 6. Nationalen Sommerspiele 2014 in Klagenfurt
In der „Lebenshilfe Kärnten“- Werkstätte in der Bahnstraße in Klagenfurt erfolgte heute, Montag, die Auftaktveranstaltung für die 6. Nationalen „Special Olympics Sommerspiele 2014 für Menschen mit Behinderung“. Sie finden vom 12. bis 17. Juni 2014 in Klagenfurt statt und stehen unter dem Motto „Herzschlag 2014“. Beim Presseauftakt mit dabei war der gesamte Vereinsvorstand der Sommerspiele mit Obmann Sportreferent LH Gerhard Dörfler, den beiden Obmann-Stellvertretern, Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider und Hermann Kröll (Präsident Special Olympics Österreich), und Schriftführer Anton Henckel-Donnersmarck (Obmann „Lebenshilfe Kärnten“) sowie Projektkoordinatoren, Sponsoren, Partner, Gönner und Sportler.

„Wir haben 2010 in St. Pölten das Special Olympics Feuer übernommen und entfachen es nun in Kärnten für die im kommenden Jahr stattfindenden Wettbewerbe. Von diesen Sportlern wird jeder mitgerissen, der bei den Wettkämpfen einmal ihre glänzenden Augen gesehen hat mitgerissen“, betonte Sportreferent Dörfler. Durch die Spiele, den Sport und durch Begegnungen mit der Herzhochleistungs-Gesellschaft sei es möglich, Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft zu integrieren und gleichzeitig die Inklusion zu fördern.

Der Sportreferent dankte nicht nur Special Olympics Kärnten Bundesländerkoordinatorin Käthe Konrad für ihr Engagement, sondern auch der anwesenden Billard-Queen Jasmin Ouschan und Franz Klammer. Konrad zeigt uns immer wieder, wie es funktioniert und unsere ‚Goldstars des Lachens‘ werden durch ihre Patronanz die ‚Goldstars der Herzen‘ unterstützen“. Ouschan replizierte, dass es für sie genau einen Herzschlag brauchte, diese Patenschaft zu übernehmen. Gleichzeitig gab Dörfler bekannt, dass Sozialunternehmen des Landes und die Fachhochschule Kärnten - Standort Feldkirchen in die Sommerspiele miteingebunden würden. „Ihre Erfahrung ist besonders gefragt.“

„Klagenfurt ist als Sportstadt und soziale Stadt bestens gerüstet für diese Spiele und ich bin ein großer Fan dieser Sportler“, erklärte Klagenfurts Bürgermeister Christian Scheider. Für Hermann Kröll sind die in Klagenfurt an den Start gehenden Sportler, erwartet werden rund 2.000, wichtige Sozialbotschafter. „Diese Sportler brauchen kein Mitleid, sondern Achtung und Selbstbestätigung und die Herzschlag-Spiele geben ihnen viel Kraft“, so der Präsident Special Olympics Österreich. Gleichzeitig hob er die einfache und unkomplizierte Zusammenarbeit mit dem Land, der Stadt und der Lebenshilfe Kärnten hervor. Für Anton Henckel-Donnersmarck sind die Sommerspiele nicht nur ein Großereigniss, sondern Festspiele des Sports.

Die Generalsekretärin der „2014-Herzschlag-Spiele, Birgit Morelli, wartete mit einigen interessanten Fakten auf. So betragen die Gesamtkosten 1,1 Millionen Euro. 46 Prozent sollen aus Nenngeldern lukriert werden, 36 Prozent von Sponsoren und über ein Fundraising und rund 22 Prozent von der öffentlichen Hand. Das Land Kärnten unterstützt die Spiele mit 110.000 Euro, die Stadt mit 70.000 Euro. Die Landeshauptstadt stellt zudem die Sportstätten zur Verfügung. Am Programm der Spiele stehen 18 Sportarten. Erstmalig sind Beachvolleyball und MATP dabei. Letzteres steht für „Motor Activitiy Training Programm“, ein Programm für Sportler mit schwerer und mehrfacher Behinderung.

Die Vision der Spiele lautet: „Die Sommerspiele 2014 sollen nicht nur ein einmaliges Ereignis, sondern auch ein wichtiger Impulsgeber für die nächsten Jahre sein und gleichzeitig soll mit ihnen ein stärkeres Bewusstsein für die Bedeutung des Behindertensportes entwickelt werden“, so Morelli. 800 Volunteers werden ebenfalls für die Spiele benötigt. „Jeder der mithelfen will, kann sich über die bereits installierte Homepage (www.herzschlag2014.at) melden“, teilte Morelli mit.

Aus Kärnten werden rund 300 Athleten an den Start gehen. Darunter der mehrfache Medaillengewinner seit 1993, Heinz Konrad (Heimstätte Birkenhof) und die Goldmedaillengewinnerin über 50 Meter Schwimmen in St. Pölten, die Grafensteinerin Monika Micheli (Lebenshilfe).

I N F O: www.herzschlag2014.at, E-Mail: morelli@herzschlag2014.at


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Philipp Hofmeister