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Das war der "FRAUTag" in Hermagor

18.01.2013
Frauenreferentin Prettner arbeitet mit „FRAUTag“ gegen den demographischen Negativtrend
Der zweite „FRAUtag“ von Frauenreferentin LR Beate Prettner und dem Referat für Frauen und Gleichbehandlung im Jahr 2013 fand heute, Freitag, in Hermagor statt, wo frauenpolitische Schwerpunkte in den Mittelpunkt gerückt wurden. „Der Freitag ist nun schon zum sechsten Mal FRAUtag und soll wichtige Anregungen der Frauen aus den Bezirksstädten für die künftige Arbeit liefern, um dem demographischen Negativtrend Einhalt zu gebieten“, betonte Prettner.

Gemeinsam mit der Frauenbeauftragten des Landes Kärnten, Barbara Fuchs, stattete Prettner unter anderem dem Gemeindeamt St. Stefan im Gailtal, dem AVS Pflegeheim in St. Stefan, dem Gemeindeamt Hermagor, der Fleischerei Smole, dem Postamt Hermagor, der Geschmackswerkstatt und dem „Gailtaler“ einen Besuch ab. Im Mittelpunkt der Gespräche standen jeweils die Chancen und Möglichkeiten sowie die Verbesserungsmöglichkeiten für die Frauen der Region. „Wenn man für die Menschen da sein will, dann muss man auch wissen, wie deren Arbeitsumfeld aussieht und welche Maßnahmen es braucht, um vor allem für die Frauen die Frage der Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu lösen“, so Prettner. Die Lebensplanung von Frauen hänge auch eng mit den vorhandenen Kinderbetreuungseinrichtungen zusammen. Sie seien die Grundlage für alle weiteren Entscheidungen, sei es nun im Beruf oder im Privatleben.

Am Nachmittag stand in der Bäckerei Moritz der „FrauenTreff“ mit Frauen aus der Region am Programm, wo Prettner und Fuchs über die Ergebnisse des Regionalen Aktionsplans für Hermagor berichteten. Dabei wurden folgende Kennzahlen erhoben: Frauenerwerbsquote 2011: 70,3 %, Frauenarbeitslosenquote 2011: 6,6 %, Einkommensvorteil der Männer 2010: 27,4 %, Bevölkerungsprognose 2010 – 2030: - 6,4 %, Wanderungsbilanz 2002 – 2010: -2,1/1.000 EW, Kinderbetreuungsquote unter 10 Jahre 2010/11: 35,7 %.

„Die Hauptforderungen des Regionalen Aktionsplans für Hermagor waren jene nach qualitativ hochwertigen Kinderbetreuungsmodellen, die Schaffung von weiteren Frauenarbeitsplätzen bzw. familienfreundlichen Arbeitsplätzen für Mann und Frau vor Ort, eine Verbesserung der öffentlichen Verkehrsanbindungen, leistbare Wohneinheiten, Bewusstseinsbildung in Unternehmen und Unterstützung beim Wiedereinstieg ins Erwerbsleben“, fasste Prettner die Ergebnisse zusammen.

Der nächste „FRAUTag“ findet am 25. Jänner 2013 in Spittal statt, wo die Anliegen der Spittalerinnen in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt werden sollen.


Rückfragehinweis: Büro LR Prettner
Redaktion: Schäfermeier/Zeitlinger
Fotonachweis: Büro LR Prettner