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Immer mehr Pendler nützen Mix aus Straße und Schiene

21.01.2013
LH Dörfler: Investitionen des Landes in den Öffentlichen Nahverkehr und Park & Ride-Plätze zahlen sich aus
Wie eine Umfrage des VCÖ (Verkehrsclub Österreich) zeigt, nützt bereits jeder vierte Autopendler den Mix aus Öffis und PKW. Das Potential jener Autofahrer, die bereit sind, auf den Öffentlichen Verkehr umzusteigen, ist groß. „Daher werden wir den vor über zehn Jahren begonnenen Ausbau der Park & Ride Anlagen sowie den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs weiter fortsetzen“, gab heute, Montag, Landeshauptmann Gerhard Dörfler bekannt.

„Die Investitionen in den Öffentlichen Nahverkehr und den Ausbau der Park & Ride Plätze zahlen sich aus. Mit der Einführung der S-Bahn wurde das Rückgrat des Öffentlichen Verkehrs geschaffen. Entlang der S-Bahn Linien stehen über 1.000 Park & Ride Stellplätze zur Verfügung. Diese Park & Ride Anlagen sind Schnittpunkte zwischen den Verkehrsträgern und sorgen dafür, dass Pendler flexibel und kostengünstig den Weg zur Arbeitsstätte zurücklegen können“, erklärt Dörfler.

In den letzten Jahren wurden über 2,6 Mio. Euro in die Errichtung der Park & Ride Anlagen investiert und über 700 Stellplätze neu geschaffen. Die Kosten werden von den ÖBB, vom Land Kärnten und der jeweiligen Gemeinde getragen. „Mein Ziel ist es, dass die Menschen bereits beim Heimatbahnhof bzw. beim nächstgelegenen Bahnhof auf den Öffentlichen Verkehr umsteigen können und dann sicher, umweltfreundlich und kostengünstig zum Arbeitsplatz oder auch in der Freizeit transportiert werden. Deshalb ist es wichtig, dass entsprechende Park & Ride Anlagen zur Verfügung stehen. Ebenso werden auch zukünftig gesicherte Abstellplätze für Fahrräder und E-Bikes bzw. für Scooter errichtet, wird doch speziell in der warmen Jahreszeit das E-Bike immer interessanter für die Fahrt zum Bahnhof“, so Dörfler.

Der Ausbau des öffentlichen Verkehrs hat für den Landeshauptmann weiterhin Priorität. Nach der Einführung der S-Bahn werden jetzt speziell auch im Regionalbusbereich die Verkehrskonzepte überprüft und an die Bedürfnisse der Menschen angepasst. „Auch die nächste Park & Ride Anlage ist bereits in Planung und wird noch im Frühjahr beim Bahnhof Weizelsdorf errichtet, der damit als wichtigster Knoten im Rosental noch interessanter wird“, so Dörfler.

„Mein Ziel ist es, das Angebot des Öffentlichen Personenverkehrs gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen der Kärntner Linien weiter zu verbessern aber auch neue alternative Konzepte anzubieten, um den Öffentlichen Verkehr noch einfacher und auch effizienter zu machen. Kärnten war und ist schon seit vielen Jahren mit dem Go-Mobil Vorreiter im Bereich alternative Verkehrskonzepte“, sagte Dörfler.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Zenkl/Brunner