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Straßenverwaltung ist vorbildlich bei Senkung der Energiekosten

23.01.2013
LH Dörfler: Thermische Sanierung von Straßenbauämtern und –meistereien geht weiter
Die hochbaulichen Anlagen der Kärntner Landesstraßenverwaltung umfassen vier Straßenbauämter, 22 Straßenmeistereien bzw. Bauhöfe und 17 Stützpunkte. Um für diese Gebäude Heizkosten zu sparen und die Umwelt zu entlasten, wurde bereits vor einigen Jahren damit angefangen, ein Energieeinsparungskonzept zu entwickeln. Einige Gebäude wurden bereits mit modernen Heizsystemen ausgerüstet und es konnten damit beste Erfahrungen gesammelt werden. „Deshalb wird dieser Weg fortgesetzt, weitere Gebäude werden thermisch saniert und mit modernen Heizsystemen ausgestattet“, gab heute, Mittwoch, Landeshauptmann Gerhard Dörfler bekannt.

„Wir wollen die Heizkosten bis 2015 um weitere 20 Prozent senken. Dafür wird jedes Gebäude analysiert, die bestehenden Wand- und Deckenaufbauten erhoben, die sogenannte Heizlast berechnet, und jedes Gebäude mit einem Energieausweis versehen. Auf dieser Grundlage werden für jedes Gebäude die künftigen Sanierungsmaßnahmen festgelegt“, so Dörfler.

Bei einigen Anlagen wurde dieses Konzept bereits umgesetzt. Ein absolutes Vorzeigeprojekt ist das im Jahr 2009 errichtete Straßenbauamt in Wolfsberg. Dieses wird mittels Erdwärme beheizt und weist beste Dämmwerte auf, wodurch nur noch sehr geringe Kosten für die Beheizung entstehen. „Wir haben bei diesem Projekt darauf geachtet, dass durch modernste Bauweise und Heizsysteme die Heizkosten so gering wie möglich gehalten werden und damit auch die Umwelt bestmöglich geschont wird“, erklärte Dörfler.

In den letzten Jahren wurden aber auch das Straßenbauamt in Klagenfurt, die Straßenmeistereien in Friesach und Greifenburg sowie ein Stützpunkt auf der Flattnitz mit Hackschnitzelheizungen ausgerüstet. Weiters wurden die Straßenmeistereien in Eisenkappel und in Winklern an das örtliche Biofernwärmenetz angeschlossen „Hackschnitzelanlagen sind nicht nur effizient und umweltfreundlich, sie bieten den Straßenmeistereien auch die Möglichkeit, das Brennmaterial, das bei der Erhaltung der Landesstraßen anfällt, direkt zu verwerten. Damit tritt ein doppelter Nutzen für die Landesstraßenverwaltung ein“, so der Verkehrsreferent.

Die nächsten Sanierungsprojekte von zwei Straßenmeistereien sind bereits in Vorbereitung. Die thermische Sanierung und Ausstattung mit modernen Heizsystemen spart nicht nur Kosten und Energie, sie schont auch die Umwelt. „Darüber hinaus profitiert die lokale Wirtschaft von diesen Investitionen, wodurch wiederum Arbeitsplätze gesichert werden“, sagte Dörfler.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Zenkl/Brunner