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Jeder leistete seinen Beitrag

25.01.2013
LH Dörfler und Gemeinde Zell Pfarre dankten allen Helfern, die nach den starken Regenfällen im November des Vorjahres die L 103 Waidischer Straße in Rekordzeit sanierten
Nach den starken Regenfällen Anfang November vorigen Jahres wurde die L 103 Waidischer Straße bei Zell Pfarre an mehreren Stellen weggerissen und war damit nicht mehr befahrbar. Durch den raschen Einsatz des Bundesheeres, Pioniere aus Villach beseitigten die Verklausungen im Waidischbach, und durch die großartige Teamleistung der Mitarbeiter der Straßenverwaltung, Agrarbezirksbehörde, Wildbachverbauung, der Straßenmeisterei und der Baufirmen, konnte die Straße in Rekordzeit wieder hergestellt werden.

Gestern, Donnerstag am Abend, lud die Gemeinde Zell Pfarre mit Bürgermeister Engelbert Wasner sämtliche Helfer, welche bei der Beseitigung der Katastrophenschäden vor Ort waren, ins Gasthaus Malle zu einem Empfang. Ihm wohnten auch Katastrophenschutzreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler, Militärkommandant Brigadier Walter Gitschthaler, Bezirkshauptmann Johannes Leitner, der Klagenfurter Straßenbauamtsleiter Thomas Unterüberbacher und Straßenmeister Wilhelm Zauchner bei.

„Der Zusammenhalt aller war beispielgebend, jeder leistete seinen Beitrag und der Bürgermeister war der wichtigste Dirigent vor Ort. Ich schätze zutiefst ein starkes Bundesheer, eine starke Freiwillige Feuerwehr und Polizei, starke Bezirkshauptmannschaften und Straßenmeistereien. Letztendlich sind es bei solchen Einsätzen immer die Menschen, die im Mittelpunkt stehen, denn sie müssen im Gelände anpacken, wo Maschinen nicht mehr helfen können", dankte der Landeshauptmann allen für ihren vorbildlichen Einsatz. Ein spezielles Dankeschön gab es für Maria Mak, welche die Helfer verpflegte. „Sie waren mit ihrem Herz für alle da und haben alle verwöhnt", so Dörfler.

Bürgermeister Wasner hob die rasche und unbürokratische Umsetzung des erstellten Prioritätenkatalogs hervor und lobte den beispielgebenden Zusammenhalt aller Helfer. „Nur durch eure Hilfe konnten die Landesstraße und die Zufahrtwege so rasch wieder hergestellt werden."

„Ein Anruf genügte und unsere Pioniere waren zur Stelle", betonte Militärkommandant Gitschthaler. Der Brigadier lobte ebenfalls das tolle Zusammenspiel zwischen Behörden und Einsatzorganisationen, welches tadellos funktionierte und brach eine Lanze für die Zivil-Militärische Zusammenarbeit. „Sie wird künftig ebenso wie die Militärkommandos eine wichtige und tragende Säule und ein Eckpfeiler des österreichischen Bundesheeres sein."


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotohinweis: LPD/Josef Bodner