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Wild braucht speziell im Winter Ruhe und Schutz der Natur

25.01.2013
LHStv. Scheuch: Bei großen Schneemengen verstärkt Rücksicht auf Wild nehmen
Kärntens Wälder und Berge stehen der Bevölkerung das ganze Jahr über als Erholungsgebiet und auch als Erlebnisraum zur Verfügung. Allerdings sollte sich jeder Waldbesucher auch im Klaren sein, dass er in der Verantwortung steht, die sensiblen Waldbewohner nicht zu stören und unsere wertvolle Natur bzw. Pflanzenwelt zu erhalten.

„Im Winter sucht das Wild besonders den Schutz der Wälder. Gerade bei hoher Schneelage sollte unnötige Unruhe im Wald unbedingt vermieden werden, da eine Flucht im hohen Schnee für die Tiere sehr anstrengend ist und sie ihre Energie für die Überwinterung benötigen“, teilte heute, Freitag, Jagd- und Tierschutzreferent LHStv. Kurt Scheuch mit.
Wiederholte Flucht kann nicht nur zur Schwächung der Wildtiere, sondern auch zur Störung des Paarungsverhaltens und sogar zum Tod durch Erschöpfung führen. „Daher sind auch alle Hundebesitzer bei hohen Schneelagen verpflichtet, zum Schutz des Wildes ihre Hunde an der Leine zu führen“, so Scheuch. Er appellierte gleichzeitig an die Skitourengeher, die ja meistens in höhere Lagen vordringen, auf das Wild zu achten.

Bei Spaziergängen im Wald sollte man außerdem unbedingt auf den Fußwegen bleiben und nicht ins Unterholz vordringen. Auch in den frühen Morgen- und Abendstunden benötigen die Waldtiere besondere Ruhe. „Im Wald sollte man sich generell ruhig verhalten und Rücksicht auf die Tierwelt darin nehmen. Wenn sich jeder von uns an diese Verhaltensregeln hält und unserer Natur den nötigen Respekt entgegenbringt, können wir unsere heimischen Wälder weiterhin genießen“, so Scheuch.


Rückfragehinweis: Büro LHStv. Scheuch
Redaktion: Dinnebier/Zeitlinger