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Geld für 200 Mitarbeiter von Griffner Haus freigegeben

25.01.2013
LR Ragger: Soforthilfe des Landes überbrückt schwierige Situation
„Das Geld des Landes an 200 Mitarbeiter des in Konkurs befindlichen Fertighausproduzenten Griffner Haus ist freigeben", teilte heute, Freitag, Sozialreferent LR Christian Ragger mit. „Ich hoffe, das ist für die Betroffenen und ihre Familien ein Signal, dass Mut für eine gute Zukunft macht", betonte er.

Die Unterstützungen bis zu 2.000 Euro sind eine Überbrückungshilfe, bis der Insolvenzentgeltfonds die ausstehenden Löhne an die Mitarbeiter bezahlt. „Die Sozialabteilung und der Fonds arbeiten eng zusammen. Die betroffenen Mitarbeiter unterfertigen eine Inkassovollmacht, sodass der Insolvenzentgeltfonds dann ihre Ansprüche mit dem Sozialreferent gegenverrechnen kann", teilte Ragger mit.

Erfahrungsgemäß dauert es bis zu vier Monate, ehe der Fonds alle Formalitäten bis zur Auszahlung der Löhne erledigen kann. Arbeitnehmer sind bis dahin oft ohne Einkommen. Über diese Durststrecke hilft ihnen das Land hinweg.

Nach demselben Muster wird in den nächsten Tagen auch den Mitarbeitern der Bäckerei Legat geholfen. Diese Aktion für die 350 Arbeitnehmer beider Unternehmen wurde von Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Ragger initiiert.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Kohlweiß/Zeitlinger