News

LOKAL

GT Holzbau Geißelbacher erhielt Kärntner Landeswappen

29.01.2013
Übergabe durch LH Dörfler und LR Ragger – Unternehmen setzt auf Qualität und Umwelt und ist wichtiger Lehrlingsausbildner
Die GT-Holzbau Geißelbacher GmbH mit Geschäftsführer Anton Geißelbacher in der Marktgemeinde Lavamünd erhielt eine hohe Auszeichnung des Landes. Landeshauptmann Gerhard Dörfler und Sozial- und Bildungsreferent Christian Ragger übergaben die Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappens am Standort der Firma in der grünen Lagune in Lavamünd. Sie gratulierten und betonten die vielfachen Verdienste des Unternehmens. An der Feierstunde nahmen Geschäftspartner, Mitarbeiter und Kunden teil, unter ihnen auch Bruno Stauber (Raiffeisenbank St. Paul) und Peter Lazar (Hypo Alpe Adria), sowie Geißelbachers Gattin Evelin, Tochter Lisa, Sohn Paul, Mutter Justine und Vater Anton, teil.

Der Landeshauptmann dankte für das unternehmerische Engagement des gesamten Teams, wobei die Kraft der Familie ganz wesentlich zum Erfolg beitrage. Das leistungsstarke Unternehmen setze auf höchste Qualität und auf entsprechende Ausbildung sowie auf ein sehr positives Betriebsklima. Es sei wichtig, die regionalen Wirtschaftskreisläufe zu unterstützen, dafür sollte noch mehr Bewußtsein geschaffen werden, so Dörfler. Der Landeshauptmann überreichte Blumen an die Gattin und die Mutter des Unternehmers und drückte die Hoffnung aus, dass Geißelbauer weiterhin ein wichtiger Motor der Wirtschaft bleibe.

Der Landeshauptmann wies das Schlechtmachen Kärntens entschieden zurück. Er erwähnte in diesem Zusammenhang das positive Beispiel des Bosch Mahle Turboladerwerks in St. Michael ob Bleiburg, das nun mit der riesigen Investition von 77 Mio. Euro weiter ausgebaut werde. Dadurch würden viele Arbeitsplätze gesichert und geschaffen, was für den Südkärntner Raum von zentraler Bedeutung sei.

„Das Holz in den Mittelpunkt einer unternehmerischen Vision stellen“ – so lautet die Philosophie des Firmenchefs Geißelbacher und seines Teams. Er betonte die große Verantwortung dafür, Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern sowie die Wertschöpfung im Land zu behalten. Es gehe darum, qualitätsbewusst, nachhaltig und umweltfreundlich zu wirtschaften. Geißelbacher dankte für die hohe Ehrung durch das Land und drückte seine große Freude über diesen historischen Moment aus.

Das Unternehmen wurde 1999 von Anton Geißelbacher als Einzelunternehmen gegründet. 2011 folgte die Namensänderung des Betriebes auf die GT-Holzbau Geißelbacher GmbH. Es hat sich nicht nur auf den Bau von individuellen, hochwertigen Naturhäusern spezialisiert, sondern zum Leistungsspektrum zählen zusätzlich Aufstockungen, Umbauten und Zubauten an bereits bestehenden Objekten.

Das „GT-Naturhaus Lavanttal“ ist das beliebte ökologische Fertighaus, welches in jahrelanger Tätigkeit im Holzbau von Geißelbacher und seinem Team entwickelt wurde. Es handelt sich dabei um ein Fertigteilhaus in Holzriegelbauweise. Eine Besonderheit dabei ist, dass jedes einzelne Haus in tausenden Arbeitsschritten in Handarbeit hergestellt wird und so ein Unikat ist. Die Zimmerei des Betriebes verarbeitet ausschließlich Holz aus heimischen Wäldern.

Diese Produktionsweise ist umweltfreundlich und eignet sich bestens für die Verarbeitung. Abfälle, die bei der Produktion anfallen, werden wieder verwertet. Ziel des Unternehmens ist es, den Anteil an Fertighäusern in Holzbauweise entscheidend zu erhöhen, um so den CO² Ausstoß zu minimieren. Ein wesentlicher Faktor der Unternehmensphilosophie ist der ökologische Nutzen der erzeugten und verbauten Systeme. Mit der Betriebsgröße wuchs auch die Geschäftstätigkeit. So wurden in den vergangenen Jahren durch die Gründung der Tochterfirmen GT-Haus Vertriebs GmbH und GT-Systemfertigung GmbH weitere wichtige Voraussetzungen für das Wachstum des Unternehmens geschaffen. Die einzelnen Betriebe arbeiten eng miteinander zusammen und beschäftigen mit den Lehrlingen bis zu 35 Arbeitnehmer.

Im letzten Jahrzehnt hat sich die GT- Holzbau Geißelbacher GmbH zu einem Vorzeige- und Leitbetrieb entwickelt, dessen Impulse sich auf die regionale Entwicklung vor Ort, nicht nur auf dem Gebiet der Wirtschaft, sondern auch des Arbeitsmarktes positiv auswirken. Darüber hinaus ist die Firma Geißelbacher in Österreich, Deutschland und in der Schweiz tätig. Zukünftige Hausbesitzer, die gesundes und behagliches Wohnen in ökologischen Systemen mit funktionierender Bauphysik schätzen, zeigen ihr Interesse an Fertigteilhäusern in Holz-riegelbauweise bereits aus anderen europäischen Ländern.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Karl Brunner
Fotonachweis: LPD/Josef Bodner