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WIRTSCHAFT

Wichtig für positive Weiterentwicklung Südkärntens

30.01.2013
77 Millionen Euro werden in Bosch Mahle Turboladerwerk in St. Michael ob Bleiburg investiert – Schaffung von 200 Arbeitsplätzen
Das Bosch Mahle Turboladerwerk in St. Michael ob Bleiburg wird weiter ausgebaut, die Förderung seitens des Kärntner Wirtschaftsförderungs Fonds (KWF) wurde in der heutigen Regierungssitzung beschlossen Das gab Landeshauptmann Gerhard Dörfler heute, Mittwoch, beim Pressefoyer nach der Regierungssitzung bekannt. In den Ausbau werden 77 Millionen Euro investiert, dadurch können rund 200 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

„Es freut mich sehr, dass mit dieser Großinvestition der Aufschwung in Südkärnten weiter fortgesetzt werden kann“, sagte Dörfler. Diese Investitionsoffensive des Turboladerwerkes sei äußerst wichtig für die positive Weiterentwicklung der Region Südkärnten und eine Standortsicherung. „Durch die Schaffung neuer Arbeitsplätze wird die Region weiter abgesichert“, berichtete Dörfler. Dank gab es vom Landeshauptmann für den früheren Mahle-Chef Franz Mlinar, als wichtigen Werber für den Standort Kärnten. „Die Qualität der Mitarbeiter hat sehr viel zur Standortentscheidung beigetragen“, so Dörfler. Er verwies auch auf das seitens des Landes Kärnten unterstützte Projekt „MAHLE goes HTL“. Dabei haben die Mitarbeiter der Firma MAHLE in St. Michael ob Bleiburg die Möglichkeit, trotz Schichtarbeit die HTL Wolfsberg zu besuchen und diese nach sechs bis acht Semestern zu absolvieren. 35 Personen stiegen bereits in das Projekt ein.

„Mahle Filtersysteme Austria zählte bereits bisher zu den größten Arbeitgebern in Kärnten, mit dem weiteren Ausbau werden nicht nur 77 Millionen Euro in Südkärnten investiert, sondern es soll auch ein Kompetenzzentrum für Technologieentwicklung entstehen, das neue Ansiedelungen ermöglicht“, meinte Finanz- und Wirtschaftslandesrat Harald Dobernig.

Der Landeshauptmann berichtete außerdem, dass auch der weitere Ausbau des Technologieparks Villach beschlossen worden sei. „Damit setzen wir eine weitere Maßnahme der FTI-Strategie des Landes um und schaffen neue Arbeitsplätze“, so Dörfler. Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen rund acht Millionen Euro, drei Millionen kommen vom Land Kärnten, seitens der Stadt Villach wird eine Million Euro eingebracht, der Rest wird über EU-Fördermittel (EFRE) finanziert.


Rückfragehinweis: Büros LH Dörfler, LR Dobernig
Redaktion: Ulli Sternig