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POLITIK

Erfolgreicher Wirtschaftsstandort Kärnten

31.01.2013
LH Dörfler: Kärnten weist hervorragende Außenhandelsbilanz im ersten Halbjahr 2012 auf – Überschuss von 446,7 Mio. Euro
Die Welt handelt gerne mit Kärntens Unternehmen. Laut Daten der Statistik Austria weist der Kärntner Außenhandel für das erste Halbjahr 2012 eine positive Handelsbilanz auf. Das teilte heute, Donnerstag, Landeshauptmann Gerhard Dörfler mit. Von Jänner bis Juni des Vorjahres stehen Einfuhren um rund 2,72 Mrd. Euro Ausfuhren im Wert von rund 3,17 Mrd. Euro gegenüber. Das ergibt einen Überschuss von 446,7 Mio. Euro. Gesamtösterreich verzeichnet in der Außenhandelsstatistik hingegen ein Defizit von rund 3,7 Mrd. Euro. „Diese Zahlen belegen es: Kärnten ist als Wirtschaftsstandort top und hat starke und erfolgreiche Unternehmen“, betonte Dörfler.

„In Kärnten fühlen sich Unternehmen wohl, auch viele große internationale Konzerne. Wir haben gute Arbeit geleistet, um Betriebsansiedlungen voranzutreiben. Vor allem schaffen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen, damit die Firmen langfristig im Land bleiben, tausende Arbeitsplätze gesichert sind und immer wieder neue geschaffen werden können“, erklärte der Landeshauptmann. Als aktuelles Beispiel verwies er auf das Turboladerwerk von Bosch Mahle in St. Michael ob Bleiburg. In dessen Ausbau werden 77 Mio. Euro investiert, 200 neue Arbeitsplätze können dadurch in Südkärnten entstehen.

Als Kärntens Standortvorteile führte Dörfler u.a. Sicherheit, die schnelle und moderne Verwaltung, die Verlässlichkeit und Motivation der Menschen, das ausgezeichnete Lebensumfeld, die perfekt ausgebaute Verkehrsinfrastruktur, die innovativen Forschungseinrichtungen, die enge Beziehung zu den Nachbarregionen und die guten Ausbildungsmöglichkeiten an. Er erwähnte auch die internationale Schule, die im Herbst 2013 mit den Unterrichtssprachen Deutsch und Englisch in Oberwollanig bei Villach starten wird.

Als weiteres Detail der von der Statistik Austria vorgelegten Außenhandelsdaten nannte Dörfler die wichtigsten Exportpartnerländer Kärntens. Diese sind Deutschland, Italien, die Vereinigten Staaten, Frankreich und Ungarn. Diesen fünf sind im Zeitraum Jänner bis Juni 2012 59,5 Prozent des gesamten Ausfuhrwertes zuzurechnen. An sechster Stelle sowohl bei den Ein- als auch bei den Ausfuhren liegt das Nachbarland Slowenien. Deutschland und Italien sind für die Unternehmen in Kärnten ein- und ausfuhrseitig die bedeutendsten Partnerländer. Im ersten Halbjahr 2012 wurden aus Deutschland Waren im Wert von 915,8 Mio. Euro eingeführt, nach Deutschland ausgeführt wurden Waren im Wert von 982,3 Mio. Euro. Mit Italien beträgt der Einfuhrwert 297,4 Mio. Euro, der Ausfuhrwert 389,1 Mio. Euro.

Bei den Ausfuhren des ersten Halbjahres 2012 liegt an erster Stelle die Warengruppe „Kernreaktoren, Kessel, Maschinen, mechanische Geräte, Teile davon“ mit einem Wert von 652 Mio. Euro, bzw. einem Anteil von 20,5 Prozent des gesamten Einfuhrwertes, gefolgt von der Gruppe „Elektrische Maschinen, elektrotechnische Waren, Teile davon“ mit einem Wert von 589,6 Mio. Euro (Anteil 18,6%). An die dritte Stelle reiht sich die Warengruppe „Holz und Holzwaren, Holzkohle“ mit einem Wert von 274,3 Mio. Euro (Anteil 8,6%).


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Markus Böhm