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Kärnten hat viele Referenzprojekte im Straßenbau

31.01.2013
LH Dörfler bei Gestrata Bauseminar 2013 in Velden
Im Veldener Casineum findet heute, Donnerstag, das Gestrata Bauseminar 2013 statt. Straßenbau- und Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler ging in seinen Grußworten auf wichtige Kärntner Straßenbauprojekte ein: „Durch kräftige Investitionen kann das Land Kärnten zahlreiche Referenzprojekte im Straßenbau vorweisen.“

„Wo Verkehre nicht funktionieren, gibt es keine wirtschaftliche Entwicklung“, betonte der Landeshauptmann. Standortverbesserungen seien nur dann möglich, wenn Verkehrswege und das Straßennetz funktionieren. Dörfler nannte den Ausbau der Südautobahn im Packabschnitt, die Fertigstellung des Katschberg- und Tauerntunnels sowie die Umfahrungen Bad St. Leonhard und Völkermarkt. Die Entlastung für Bad St. Leonhard sei enorm, durch die Umfahrung hätten die schädlichen Emissionen im Stadtzentrum wesentlich reduziert und die Verkehrssicherheit verbessert werden können. „Zusätzlich gibt es aber auch einen massiven wirtschaftlichen Impuls für die Region. Die Nächtigungszahlen sind durch das Kurbad enorm angestiegen. Die Kurgäste kurbeln das Geschäft der lokalen Gastronomie und des lokalen Gewerbes an und der Standort Bad St. Leonhard wird für Betriebe immer interessanter“, betonte der Landeshauptmann. Auch die Umfahrung Völkermarkt bringe enorme Vorteile: „Jetzt kann sich die Stadt entwickeln“, so Dörfler.

Eine große Weichenstellung werde aber auch in Richtung Schiene durch den Bau des Koralmtunnels vollzogen, wo bereits 2016 der Durchstich geplant sei. Besonders hingewiesen hat der Verkehrsreferent auch auf das erste Shared Space-Projekt in Kärnten: „Velden als Tourismus- und Casino-Ort wird als Modellfall den Verkehrsraum neu entwickeln, bereits am Montag erfolgt der Baubeginn.“

Der aktuelle Straßenzustand in Kärnten sei passabel, aber der Erhaltungskostenfaktor sei sehr wesentlich. „Der komplexe Bereich Straße und Mobilität ist eine große Herausforderung“, meinte Dörfler und forderte, dass die Mittel für den Straßenbau in allen Bundesländern erhöht werden sollen. In Kärnten sollte die Möglichkeit bestehen, einen Teil der 500 Millionen des Zukunftsfonds für qualitative Verbesserung der Straßen zu verwenden.

Unter den zahlreichen Besuchern waren auch Gestrata-Geschäftsführer Maximilian Weixlbaum, der die Eröffnungsrede hielt, und Straßenbauabteilungschef Volker Bidmon.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Ulli Sternig