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Haus mit Herz und hoher medizinischer Kompetenz

01.02.2013
LH Dörfler besuchte Elisabethinen-Krankenhaus – Gesundheitsmarkt im Alpen-Adria-Bereich als Zukunftschance nutzen
Das allgemeine öffentliche Krankenhaus der Elisabethinen in Klagenfurt ist ein christlich geführtes Spital mit einer fast 300-jährigen Tradition. Die wichtigste Aufgabe des Hauses liegt darin, Top-Medizin und christliche Nähe harmonisch in Einklang zu bringen. Heute arbeiten am Elisabethinen-Krankenhaus rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jährlich rund 6.600 Patienten stationär und 10.000 Patienten ambulant betreuen.

Das Spital verfügt über die Abteilungen Chirurgie, Orthopädie, Interne Medizin, Radiologie sowie Anästhesie und Intensivmedizin. Das Elisabethinen-Krankenhaus setzt intensiv auf die Synergien, die sich durch den eigens abgeschlossenen engen Kooperationsvertrag mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit ergeben und arbeitet auch mit anderen Krankenhäusern erfolgreich zusammen.

Landeshauptmann Gerhard Dörfler nützte heute, Freitag, die Gelegenheit für einen Besuch und für ein Informationsgespräch. Er wurde von den Ärzten, Pflegepersonal sowie dem Management, allen voran von Geschäftsführer Michael Steiner, dem medizinischem Direktor Manfred Kuschnig, der kaufmännischen Direktorin Elke Haber sowie den Vorständen der Abteilungen herzlich begrüßt.

Dörfler drückte seine Wertschätzung gegenüber den hier erbrachten Leistungen aus. Besonders schätze er, dass hier medizinische Spitzenleistungen mit spirituellen Werten und mit Menschlichkeit einhergehen und gelebt würden. "Das Elisabethinen-Krankenhaus ist ein ganz außergewöhnliches Krankenhaus, in dem die Patienten bestens betreut werden und sich wohl fühlen", so Dörfler. Es sei nicht riesig groß, dafür aber übersichtlich und stelle mit seinen besonderen Kompetenzen eine Säule der Kärntner Gesundheitspolitik dar. Wichtig sei, die Kooperationen zu vertiefen, um die Stärken weiter auszubauen und immer wieder Verbesserungen erreichen zu können. Alle Krankenhausstandorte seien fix und würden außer Streit stehen, unterstrich Dörfler, der auch mit vielen Patienten ins Gespräch kam.

Ein wichtiges Anliegen in Zukunft sollte auch die grenzüberschreitende Kooperation darstellen, sagte der Landeshauptmann unter Hinweis auf die Euregio Senza Confini. Hier könnten sich im Alpen-Adria-Raum neue Gesundheitschancen und -aufgaben im Interesse aller auftun und wahrgenommen werden.

Geschäftsführer Steiner und Direktor Primarius Kuschnig dankten für den Besuch und das Interesse. Sie drückten ihre Hoffnung aus, dass die Wochenchirurgie auch künftig erhalten bleiben könne. Geäußert wurde auch der Wunsch nach einem Zebrastreifen vor dem Krankenhaus, an dem bekanntlich die stark frequentierte Völkermarkter Straße vorbeiführt.

Seit April 2006 arbeiten das Elisabethinen-Krankenhaus in Klagenfurt und das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in St. Veit/Glan erfolgreich eng zusammen. Michael Steiner ist nicht nur Geschäftsführer des Elisabethinen-Krankenhaus Klagenfurt, sodnern auch Gesamtleiter des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit/Glan.

Neben hoher Kosteneffizienz und Wirtschaftlichkeit ergeben sich aufgrund der Kooperation zwischen den beiden Häusern weitere Vorteile, etwa in den Bereichen Onkologie, Rheumatologie, Gastroenterologie, Gynäkologie, gemeinsame Nutzung von Geräten und Methoden, usw. Meilenstein der Kooperation ist das „Brustzentrum Kärnten“, das in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten ins Leben gerufen wurde.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Karl Brunner
Fotohinweis: LPD/ Hofmeister