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LH Dörfler schockiert über "Schmuddelfall"

04.02.2013
Prüfbericht der Amtsinspektion – Konsequenzen werden erwartet
„Schockiert und enttäuscht“ zeigte sich heute, Montag, Landeshauptmann Gerhard Dörfler über die Ergebnisse des von ihm veranlassten Prüfberichtes der Amtsinspektion zur „Mail-Affäre“ des obersten Personalvertreters des Landes.

Als Vorstand des Amtes sei für ihn nun klargestellt, dass es mehrfache Mail-Verbreitungen von pornografischem Hardcore-Material gegeben habe. So viel Schmutz sei noch nie verbreitet worden, derartige Grässlichkeiten über einen Amtscomputer habe es noch nie gegeben, sagte Dörfler. Der Landeshauptmann sagte, dass nun auch erwiesen sei, dass das Dementi des Personalvertreters in einer Tageszeitung am Tag nach dem Bekanntwerden nicht der Wahrheit entsprochen habe.

Er erwarte sich angesichts dieses „größten Schmuddelfalls“ auch Konsequenzen. Der oberste Personalvertreter sei für ihn in dieser Position sowie auch als politischer Mandatar "nicht erträglich“. Er werde von dieser „unerträglichen Missachtung der Frauen“ auch die Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek informieren. Als Landeshauptmann habe er die moralische Komponente zu beachten, auch würden jetzt dienstrechtliche Konsequenzen geprüft.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Karl Brunner