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Fairer Lohnabschluss für Sozialvereine ist umzusetzen

05.02.2013
Sozialreferent LR Ragger: Kärnten hat eigenen Mechanismus – BAGS-Kollektivvertrags-Erhöhung um 0,5 Prozent
„Aus der Sicht des Landes Kärnten ist die vereinbarte Erhöhung der Kollektivverträge der Bediensteten in Gesundheits- und Sozialeinrichtungen umzusetzen“, erklärte heute, Dienstag, Sozialreferent LR Christian Ragger.

Der Sozialreferent wies darauf hin, dass Kärnten einen eigenen Mechanismus festgelegt habe, der den rund 7.000 Mitarbeitern der Pflegeheime, der mobilen Pflegedienste sowie der Behinderten- und Jugendwohlfahrtseinrichtungen Sicherheit biete. „Es bestehen Verträge, dass die Kollektivvertrags-Erhöhung mit einem Zuschlag von 0,5 Prozent in den jeweiligen Landesentgelten berücksichtigt wird. Mit den 0,5 Prozent werden die Biennalsprünge abgedeckt, die im Kollektivvertrag mit der Berufsvereinigung von Arbeitgebern für Gesundheits- und Sozialberufe (BAGS) vorgesehen sind“, so Ragger.

Der Sozialreferent verwies auch darauf, dass er von allen Sozialvereinen eine genaue Aufschlüsselung ihrer Ausgaben verlange. „Generelle Subventionserhöhungen ohne eine solche präzise Kostenaufschlüsselung sind in Kärnten nicht mehr möglich“, teilte er mit. Ein Fixpunkt sei jedenfalls, dass alle Mitarbeiterinnen der Sozialvereine jährlich eine faire Lohnerhöhung bekommen sollten“, betonte Ragger.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Jost/Zeitlinger