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Soforthilfefonds für Konkursopfer eingerichtet

11.02.2013
Sozialabteilung leistet Überbrückungshilfe für Mitarbeiter von insolventen Unternehmen – Kammern gefordert, Mittel beizusteuern
„Die Überbrückungshilfe des Landes für die Mitarbeiter der insolventen Unternehmen Griffner Haus und Bäckerei Legat sollte selbstverständlich auch für Opfer anderer Konkurse möglich sein“, erklärte Sozialreferent LR Christian Ragger.

Auf seine Initiative hin wurde heute, Montag, ein eigener Soforthilfefonds in der Sozialabteilung eingerichtet, damit Mitarbeiter, die in eine Notlage geraten sind und wegen eines Konkurses auf ihre Löhne warten müssen, eine sofortige Überbrückungshilfe erhalten. „Ich lade auch die Arbeiter- und Wirtschaftskammer ein, diese Geldmittel zu verdoppeln und gleiches beizutragen“, bekräftigte Ragger.

Ragger sieht die Probleme vor allem für insolvente Unternehmen mit mehr als 100 Arbeitnehmern. Bei diesen dauere es oft mehre Monate bis der Insolvenzfonds die Geldmittel für die ausstehenden Gehälter zur Verfügung stellt. Bei kleineren Firmen gehe es erfahrungsgemäß schneller. „Sollten bei Konkursen kleiner Unternehmen, wie im Falle der Baufirma Ertl mit 30 Mitarbeitern, zu längeren Wartezeiten kommen, können sich die betroffenen Mitarbeiter melden und es wird ihnen rasche und unbürokratische finanzielle Überbrückung angeboten“, sagte Ragger.

Die Mitarbeiter können ab sofort beim Sozialreferat eine Akonto-Zahlung auf ihre ausstehenden Gehälter beantragen. Die Vorauszahlung werde mit dem Insolvenzfonds gegenverrechnet.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Kohlweiß/Brunner