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Lavanttal: Quantensprung in der Pflege

11.02.2013
LR Ragger: Mit Betten optimal versorgt - Nun Möglichkeit der Qualitätsverbesserung
Vor vier Jahren musste man im Bezirk Wolfsberg bis zu vier Monate warten, wenn man einen Platz in einem Pflegeheim benötigt hat. Das Lavanttal war schlecht versorgt. Das ist heute zum Glück ganz anders. „Im Sozialbereich ist ein Quantensprung gelungen", erklärte heute, Montag. Sozialreferent LR Christian Ragger. Zwei neue Pflegeheime in Frantschach und in Neudau-Wolfsberg, ein Zentrum für Psychosoziale Rehabilitation in Gemmersdorf sowie vier Alternative Lebensräume haben die Versorgung für die ältere Generation erheblich verbessert. „Das ist ein bedeutender Fortschritt für unser Tal, weil soziale Sicherheit ein entscheidender Faktor für weiteres wirtschaftliches Wachstum ist", betonte Ragger.

De gelungene Pflege-Offensive bietet auch Gelegenheit für eine Qualitätsverbesserung. „Wir können das größte Pflegeheim im Tal, das Haus Elisabeth der Caritas in St. Andrä, das mit 148 Betten das größte Heim in Kärnten war, auf das Maß reduzieren, das wir in Kärnten für richtig halten. „Mehr als 100 Betten sollte kein Haus haben. Jede größere Einheit birgt die Gefahr der Anonymität und mangelnder Heimeligkeit." 100 Betten seien auch betriebswirtschaftlich gesehen ein sinnvolle Größe.

Die Redimensionierung auf 100 Betten bedeute in St. Andrä u.a. mehr Einzelzimmer. „Ich bin überzeugt, dass die Caritas, als verlässlicher Betreiber von Pflegeheimen, auf diese Weise ihre bedeutende Rolle als sozialer Dienstleister im Lavanttal nachdrücklich behaupten kann und damit auch die Arbeitsplätze im Pflegeheim nachhaltig gesichert sind", meinte Ragger.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Kohlweiß/Zeitlinger