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B 100: Ausbau bei Lendorf um über eine Million Euro billiger als geplant

12.02.2013
Verkehrsreferent LH Dörfler: Kärnten baut heißt auch Kärnten spart – Landesrechnungshof hebt kosteneffiziente Vorgangsweise bei Bauausführung hervor
Im November 2009 wurde der Ausbau der B 100 Drautalstraße im Abschnitt Lendorf West bis Altenmarkt fertig gestellt. Jetzt liegt der Abschlussbericht des Landesrechnungshofes zu diesem Infrastrukturprojekt vor. Das Ergebnis ist äußerst positiv: So konnten die Gesamtkosten, die ursprünglich von den Experten und dem Rechungshof auf 6,5 Millionen Euro geschätzt wurden, auf rund 5,4 Millionen Euro oder um über 16 Prozent gesenkt werden, gab heute, Dienstag, Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler bekannt.

„Der aktuelle Bericht des Landesrechnungshofes bestätigt wieder, dass Großbauvorhaben der Landesstraßenverwaltung äußerst effizient und kostengünstig durchgeführt werden", so der Landeshauptmann. Wie schon bei anderen Großbauvorhaben, der Umfahrung Völkermarkt (rund 2 Millionen Euro günstiger), der Umfahrung Ruden (rund 2,8 Millionen Euro günstiger) und der Umfahrung Bad St. Leonhard (rund 18 Millionen Euro günstiger), bestätige der Rechnungshof in seinem Abschlussbericht zum Bauvorhaben auf der B 100 die kosteneffiziente Vorgangsweise des Landes Kärnten.

Der Rechnungshof hält in diesem Bericht anerkennend fest, dass trotz zusätzlicher Maßnahmen aufgrund von ungünstigen Bodenverhältnissen, zusätzlichen behördlichen Vorschreibungen und der Verlängerung des Bauvorhabens, keine Kostenreserven beansprucht werden mussten und sogar Einsparungen erzielt werden konnten. Dies wurde unter anderem auch durch ein äußerst gutes Ausschreibungsergebnis erzielt. Dieses habe zudem ein sehr günstiges Preisniveau gebracht und wurde positiv durch den Rechnungshof hervorgehoben.

„Damit wird bestätigt, dass die Ausschreibungspraxis der Landesstraßenverwaltung äußerst effizient ist, und viele Millionen Euro an Steuergeld spart. Diese richtlinienkonforme und effiziente Verwendung der Budgetmittel im Straßenbau wurde auch vom Bundesrechnungshof bestätigt", betonte Dörfler.

Als Verkehrsreferent sieht der Landeshauptmann die Zusammenarbeit mit dem Rechnungshof als äußerst wichtig an. „Sie bringt positive Ergebnisse wie es das aktuelle Beispiel auf der B 100 Drautal Straße und auch die vielen anderen, durch den Rechnungshof geprüften Großbauvorhaben, eindeutig zeigen. Im Straßenbau wird höchster Wert auf Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit gelegt, wie es die Berichte des Rechnungshofes eindeutig bestätigen" erklärte er.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler, Peter Zenkl
Redaktion: Michael Zeitlinger