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Mehr Verkehrs- und Netzsicherheit auf Südautobahn

14.02.2013
LH Dörfler: A2 wird zwischen Wolfsberg und dem Bettlerkreuz mit modernster Technik ausgestattet
Zwischen 10. Juni und 30. September 2013 finden auf der A 2 Südautobahn zwischen der Autobahnmeisterei Wolfsberg bei km 253,5 und dem Bettlerkreuz bei km 295 auf beiden Richtungsfahrbahnen Bauarbeiten statt. Grund dafür ist der Einbau des ASFINAG-eigenen Lichtwellenleiternetzes, welches in diesem Abschnitt verlegt wird. Diese Baumaßnahme, die über zwei Bezirke verläuft, wurde von Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler heute, Donnerstag, genehmigt.

„Wie wichtig Informationen für die Lenker auf den Autobahnen sind, haben die vergangenen Tage gezeigt, als in Italien ein LKW-Fahrverbot auf Autobahnen verhängt wurde und tausende LKW´s rechtzeitig um- oder abgeleitet werden mussten. Durch dieses Lichtwellenleiternetz werden wichtige Informationen für den Betrieb aber auch für die Verkehrsteilnehmer schnell und zuverlässig übertagen", teilte der Landeshauptmann mit. Die Autobahnmeistereien werden über dieses Netz zudem mit wichtigen Informationen aus den Verkehrskameras, über Daten aus dem Glättefrühwarnsystem, über den Betriebszustand diverser Betriebssysteme wie Pumpen usw. informiert, wodurch einerseits Verkehrsteilnehmer rechtzeitig vor Gefahren gewarnt werden können und andererseits die Mitarbeiter rasch auf Betriebsstörungen reagieren können und damit Behinderungen vermieden werden können.

Insgesamt werden in diesem Abschnitt die bestehenden Notrufsysteme und die Glättefrühwarnanlagen in das neue System integriert. Dafür werden insgesamt über 100 km Kabel, davon 70 km Lichtwellenleiter verlegt. 46 Notrufsäulen und 17 Verkehrskameras kommen neu hinzu. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 4,2 Millionen Euro.

„Die Baumaßnahmen werden so durchgeführt, dass die Behinderungen so gering wie möglich gehalten werden. Durch diese Maßnahmen erhält die A 2 Südautobahn modernste Technik durch welche die Verkehrssicherheit weiter verbessert wird", betonte der Verkehrsreferent.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler, Peter Zenkl
Redaktion: Michael Zeitlinger