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"Eine Milliarde erhebt sich" gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

14.02.2013
LR Prettner: Kärntnerinnen und Kärntner setzen ein starkes Zeichen gegen Gewalt
Zum heutigen Valentinstag, wenn viele Menschen daran denken, wie sie ihren Liebsten eine Freude machen können, machte es sich das Mädchenzentrum Klagenfurt zum Auftrag, im Rahmen der internationalen Kampagne „ONE BILLION RISING“ auf ein Thema aufmerksam zu machen, das uns alle angeht.

Mit der Kampagne, an der mehr als 13.000 Organisationen aus fast 190 Ländern teilnehmen, soll gegen Gewalt an Mädchen und Frauen aufmerksam gemacht und die Solidarität der Gesellschaft geweckt werden. Bei der Kundgebung in Klagenfurt, die große Aufmerksamkeit erregte, nahmen neben zahlreichen Frauen, Mädchen, Buben und Männern auch Kärntens Frauenbeauftragte Barbara Fuchs und Kärntens Frauenreferentin Landesrätin Beate Prettner teil, die betonte: „Gewalt an Frauen und Mädchen ist kein Kavaliersdelikt und darf in einer solidarischen Gesellschaft nicht totgeschwiegen werden. Wir alle können einen Beitrag leisten, um gewaltvolle Übergriffe zu verhindern, indem wir wachsam sind. Es gilt: Hinschauen statt Wegsehen!“.

Jede dritte Frau weltweit erlebt im Laufe ihres Lebens Gewalt. Mit einer Weltbevölkerung von sieben Milliarden Menschen bedeutet das, dass mehr als eine Milliarde Frauen und Mädchen alltäglich mit Gewalt konfrontiert werden oder sie am eigenen Leib erfahren. „Diese erschreckenden Fakten müssen für uns alle Grund genug sein, um aufzustehen und uns solidarisch zu erklären. Mit "ONE BILLION RISING – Eine Milliarde erhebt sich" konnte das Mädchenzentrum heute ein starkes Signal aus Klagenfurt senden, dass Gewalt niemals toleriert werden darf“, dankte Prettner der Verantwortlichen der Initiative, Christine Erlach. Angesichts der steigenden Gewaltbereitschaft seien derartige Kampagnen wichtig und richtig, um das Bewusstsein der Öffentlichkeit für Gewalt an Frauen und Mädchen zu schärfen.


Rückfragehinweis: Büro LR Prettner
Redaktion: Schmied/LPD
Fotohinweis: Büro LR Prettner