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Klimafonds bestätigt positive Umweltwirkung der Kärntner Radwegoffensive

15.02.2013
LH Dörfler: Allein durch aktuelle Radwegprojekte werden 2.894 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart
Das überregionale Radwegenetz des Landes Kärnten umfasst rund 1.300 Kilometer, von denen bereits über 950 fertiggestellt sind. In den letzten zehn Jahren wurden knapp 200 neue Radwegkilometer gebaut. 14 aktuelle Radwegprojekte wurden beim Klimafonds eingereicht und vom diesem auf die Umweltwirkung überprüft. „Der Klimafonds hat errechnet, dass allein durch diese Maßnahmen rund 2.894 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden, womit ein wesentlicher Beitrag zur Erfüllung umweltpolitischer Ziele geleistet wird“, gab Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler heute, Freitag, bekannt.

„Die massiven Investitionen des Landes Kärnten in das überregionale Radwegenetz zeigen bereits äußerst positive Wirkung. Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad auch für die täglichen Wege zur Arbeit, Ausbildung oder für sonstige Erledigungen. Damit wird der PKW vermehrt stehengelassen, wodurch diese vom Klimafonds errechneten CO2 Einsparungen zustande kommen“, erklärte Dörfler.

Die beim Klimafonds eingereichten Projekte sind beispielsweise der Lückenschluss in Klagenfurt entlang der Rosentaler Straße oder der Ausbau des Görtschitztal- oder Gurktalradweg. Neben dem Ausbau des Radwegenetzes wurden auch Projekte zur Qualitätsverbesserung und zur Bewusstseinsbildung eingereicht. „Mein Ziel ist es, Radfahren in Kärnten so attraktiv zu machen, dass der PKW gerne stehengelassen wird und damit der Anteil der Radfahrer steigt“, so Dörfler.

Neben der Bedeutung für das Klima und die Gesundheit ist das Rad aber auch ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft und speziell für den Kärntner Tourismus. Aus einer Studie des Umweltministeriums geht hervor, dass im Land Kärnten durch den Radverkehr direkte und indirekte Wertschöpfungseffekte von 106,1 Mio. Euro pro Jahr erzielt werden und durch direkte und indirekte Beschäftigungseffekte 2.204 Arbeitsplätze geschaffen werden. „Der Radtourismus boomt und wir schaffen durch den Ausbau des Radwegenetzes die Grundlage für den Kärntner Tourismus“, so Dörfler.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Zenkl/Böhm