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Es gibt ihn, den berühmten "Leopold Geist"

15.02.2013
LH Dörfler überreichte Feldkirchner Spenglerei und Dachdeckerfirma Leopold die Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappens
In der Firma Leopold in Feldkirchen gab es heute, Freitag, Grund zum Feiern. Stellte sich doch Landeshauptmann Gerhard Dörfler bei der bekannten Dachdecker- und Spenglereifirma mit der Urkunde zur Führung des Kärntner Landeswappens ein.

„Ich könnte über die Firma drei Stunden lang reden, weil ich seit Beginn meiner Lehrzeit als Banklehrling das Unternehmen gekannt habe, und ich habe noch nie etwas Schlechtes über dieses High Tech- und Paradeunternehmen gehört, das eine Visitenkarte für ganz Kärnten ist", teilte der Landeshauptmann den Anwesenden mit. Aus einem kleinen Unternehmen wurde ein Kärntner Vorzeigebetrieb, von dem man in ganz Österreich stets höre: „Ohne den Leopold läuft nix". Der Landeshauptmann wartete auch mit einem Beispiel auf. Er teilte Firmenchef Alexander Leopold mit, dass Franz Klammer, als er hörte dass die Firma heute die Urkunde überreicht bekomme, meinte: „Besser geht’s nicht, das weiß ich von meinen beiden Häusern und dafür gebe ich eine Garantie ab".

Dörfler hob auch den sprichwörtlichen „Leopold-Geist" hervor. „Auf Baustellen spürt man den Elan, Geist und den Spirit, der in dieser Firma steckt, denn dort herrscht sprichwörtlich Freude beim Arbeiten vor". Ebenso dankte er „Xandi“ Leopold für seine langjährige Sport-Sponsortätigkeit des SV Feldkirchen. „Ohne deine Unterstützung hätte sich der Verein nie so entwickelt".

In der langjährigen Firmengeschichte gibt es eine Vielzahl an Meilensteinen. Im Jahre 1956 wurde die Firma A. Leopold Spenglerei von Senior Alexander Leopold mit einem Gesellen und einem Lehrling gegründet. Der jetzige Standort in der Klagenfurter Straße 8 in Feldkirchen, der im Jahre 1987 von Sohn Alexander übernommen wurde, gliedert sich in die Bereiche Spenglerei, Dachdeckerei und Flachisolierung. Im Jahre 2002 wurde das bestehende Betriebsgebäude weiter ausgebaut und – dem jeweiligen Zeitgeist entsprechend – modernisiert. Dazu kam noch im Jahre 2010 der Ankauf eines leerstehenden Speditionsareals in der Industriestraße in Feldkirchen, auf dem Materialien für Steil- und Flachdächer zwischengelagert werden. Ein Grund für den Aufstieg der Firma resultiert auch daraus, dass sich der Betrieb mit seinen rund 90 Mitarbeitern, darunter zwölf Lehrlinge, in den vergangenen fünfzig Jahren immer wieder den besonderen Herausforderungen der wirtschaftlichen Entwicklung stellte.

Der Feier wohnten auch LAbg. Jutta Arztmann und der 2. Feldkirchner Vizebürgermeister, Robert Schurian, bei.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Michael Zeitlinger
Fotonachweis: LPD/Josef Bodner