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Mehrwertsteuerbefreiung für Kauf von Feuerwehrgeräten gefordert

19.02.2013
Feuerwehrreferent LHStv. Scheuch: Bundesregierung soll Modell zur Mehrwertsteuerrückvergütung bzw. -befreiung entwerfen
Hunderttausende Freiwillige sind in Österreich ehrenamtlich bei Feuerwehren tätig. Diese freiwilligen Helfer leisten einen unbezahlbaren Beitrag zur Aufrechterhaltung des hohen sozialen Standards.

„Um die optimale Ausrüstung der Feuerwehren gewährleisten zu können, wurde in der Regierungssitzung heute, Dienstag, eine Resolution beschlossen, mit der die Bundesregierung aufgefordert wurde, ein Modell für eine Mehrwertsteuerbefreiung bzw. -rückvergütung zu entwerfen“, teilte Feuerwehrreferent LHStv. Kurt Scheuch mit. Die Gemeinden bzw. Feuerwehren dürften bei der Anschaffung von Gerätschaften nicht noch zusätzlich durch die Mehrwertsteuer belastet werden, erklärte Scheuch.

Bei der Anschaffung größerer Geräte, die für den Einsatz benötigt werden, gibt es oft Spendenaktionen, an denen sich die Einwohner der jeweiligen Gemeinde bzw. der jeweiligen Region stets gerne beteiligen, um die Organisationen zu unterstützen und für die eigene Sicherheit einen Beitrag zu leisten. „Aus diesem Grund ist es schwer einzusehen, dass Feuerwehren und Gemeinden auch noch für die Mehrwertsteuer aufkommen müssen, obwohl sie Aufgaben übernehmen, die sonst die öffentliche Hand zu tragen hätte. Daher ist eine Lösung seitens des Bundes dringend notwendig“, betonte Scheuch.


Rückfragehinweis: Büro LHStv. Scheuch
Redaktion: Dinnebier/Zeitlinger