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POLITIK

400 Millionen Euro EU-Kofinanzierung

19.02.2013
LH Dörfler: Geld für Koralmtunnel und Semmering-Basistunnel gesichert - Riesenerfolg für Kärnten
Sehr erfreut zeigte sich heute, Dienstag, Verkehrsreferent LH Gerhard Dörfler beim Pressefoyer im Anschluss an die Regierungssitzung über die Mitteilung von Infrastrukturministerin Doris Bures, dass es eine Kofinanzierung der EU für heimische Bahnprojekte in Höhe von 400 Millionen Euro geben würde. Dass damit der Koralmtunnel sowie der Semmering-Basistunnel kofinanziert würden, sei so gut wie sicher, weil die höchsten Investitionen genau in der Zeit des kommenden EU-Budgets laufen und sich die Kommission bereits für die Aufnahme der Baltisch-Adriatischen Achse in Verkehrsprojekte der höchsten Priorität ausgesprochen habe, sage Bures in einer Presseaussendung.

„Ich bin der Infrastrukturministerin zutiefst dankbar, dass sie mit aller Konsequenz zu Kärntner Projekten steht“, sagte der Landeshauptmann. Er erinnerte an das EU-Projekt BATCo (Baltic- Adriatic Transport Cooperation), das 2010 in Klagenfurt gestartet worden sei. Bei BATCo gehe es um die Bedeutung und Weiterentwicklung der Baltisch-Adriatischen Achse als Verkehrs-, Kooperations- und Wirtschaftsraum. „EU-Verkehrskommissar Siim Kallas hat uns die Möglichkeit gegeben, die Zukunft zwischen den Adria-Häfen und dem Baltikum darstellen zu dürfen“, so der Verkehrsreferent. Als 2004 im Rahmen des internationalen „Infrastrukturgipfel Süd“ in Warmbad Villach eine neue verkehrspolitischen Weichenstellung nach der EU-Erweiterung beschlossen worden sei, wo künftig Österreich nicht umfahren, sondern vernetzt werden müsse, habe sich keiner diese Erfolge vorstellen können, so Dörfler.

„Dieser größte Erfolg in der Geschichte des Landes muss dazu führen, dass nun auch die bereits fertig geplante Wörthersee-Tunnelkette, als krönender Abschluss ein Muss zu sein hat“, sagte Dörfler. Der kürzeste und schnellste Weg zwischen Klagenfurt und Villach solle so in den Berg hineinverlagert werden.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Ulli Sternig