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Tunnelsicherheitsprogramm der Asfinag bringt wichtige Projekte für Kärnten

21.02.2013
Karawankentunnel erhält 2. Röhre - LH Dörfler: „Unsere intensiven Bemühungen gemeinsam mit unserem Nachbarn Slowenien haben sich ausgezahlt“
Sehr erfreut zeigt sich Landeshauptmann Gerhard Dörfler zu den heute, Donnerstag, von Verkehrsministerin Doris Bures und der Asfinag vorgestellten Plänen zur Verbesserung der Tunnelsicherheit auf Österreichs Autobahnen. Speziell der Bau einer zweiten Vollröhre beim Karawankentunnel (ab 2016), aber auch die Sanierung der Tunnelkette auf der Nordumfahrung Klagenfurt ist für Kärnten von besonderer Bedeutung.

„Ich freue mich sehr über die heutige konkrete Bestätigung dieses so wichtigen Projektes, welches wir bereits im vergangenen Mai gemeinsam mit Verkehrsministerin Bures präsentiert haben. Damit haben sich die rund zwei Jahre dauernden Bemühungen Kärntens für die zweite Vollröhre ausgezahlt und sich die Achse Kärnten – Slowenien durchgesetzt. Dies ist der erste große Erfolg seit der Lösung der Ortstafelfrage und ein Zeichen des neuen guten Klimas zwischen Kärnten und Slowenien.

Mit dem am 9. Dezember 2011 gemeinsam mit dem damaligen slowenischen Verkehrsminister unterzeichneten Memorandum gab es eine gemeinsame Willenserklärung der beiden Länder, die letztendlich in Wien respektiert wurde“, sagte Dörfler. „Ich möchte mich dafür besonders bei Frau Bundesministerin Doris Bures bedanken, dass diese wichtige europäische Verbindung entsprechend verkehrssicher ausgebaut wird“, so der Landeshauptmann.

Durch den Ausbau des hochrangigen Verkehrsnetzes wird Kärnten und speziell der Raum Villach zur internationalen Drehscheibe. „Damit wird nicht nur die Verkehrssicherheit massiv verbessert, sondern auch der Wirtschafts- und Tourismusstandort Kärnten massiv aufgewertet. Der gesamte Alpe-Adria Raum rückt im Sinne von Senza Confini näher zusammen“, freut sich Dörfler.

Ebenso erfreut zeigte sich der Landeshauptmann über die Sanierung der Tunnelkette auf der A 2 im Bereich der Nordumfahrung Klagenfurt. Durch die Aufrüstung auf den neuesten Stand der Technik wird die Verkehrssicherheit wesentlich erhöht. Eine besondere Entlastung für Klagenfurt wird aber auch der Umbau der Tunnelkette auf Gegenverkehrsbetrieb bringen. „Damit wird der Verkehr bei längeren Störungen oder Bauarbeiten nicht mehr ins untergeordnete Netz abgeleitet werden müssen, wodurch das gesamte Stadtgebiet von Klagenfurt wesentlich entlastet wird“, erklärt Dörfler.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: Zenkl/Brunner