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POLITIK

EU lenkt ein: Keine Privatisierung der Wasserversorgung

22.02.2013
LR Prettner: Kärnten steht für gesicherte Trinkwasserversorgung – Hohe Qualität und moderate Preise sind Hauptziel
Als wichtigen Schritt in die richtige Richtung bezeichnet Wasserwirtschaftsreferentin LR Beate Prettner heute, Freitag, das Einlenken der EU betreffend die neue EU-Konzessionen-Richtlinie, die eine mögliche Privatisierung der heimischen Wasserversorgung befürchten ließ.

„Dass eine Privatisierung der Wasserversorgung für Kärnten in keinster Weise in Frage kommt, hat das Land mehrfach bekräftigt. Dass diese klare Haltung vom zuständigen EU-Binnenmarktkommissar, Michel Barnier, nicht nur anerkannt, sondern nun auch berücksichtigt wird, indem die EU-Richtlinie überarbeitet werden soll, bestätigt uns in unserer Überzeugung, dass Wasser niemals zum Spielball von privaten Spekulationen werden darf“, zeigte sich Prettner erfreut über diesen EU-weiten Richtungswechsel. Barnier hatte gestern, Donnerstag, bei einer Anhörung im Binnenmarkt-Ausschuss des Europaparlaments versichert, er wolle die traditionelle Wasserversorgung durch öffentliche Unternehmen in einigen EU-Staaten respektieren.

Kärnten stehe für eine gesicherte Trinkwasserversorgung aus der öffentlichen Hand und das werde auch in Zukunft so bleiben, bekräftigt die Landesrätin. „Wir schützen das Kärntner Wasser vor Spekulanten und Privatunternehmen, die letztendlich immer mehr an die eigene Gewinnmaximierung gebunden sind, als an die Versorgungssicherheit. Und wir setzen uns dafür ein, dass das Kärntner Wasser in gewohnt hoher Qualität zu moderaten Preisen in die Haushalte kommt“, so Prettner.


Rückfragehinweis: Büro LR Prettner
Redaktion: Schmied/Zeitlinger