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Jahr der Auszeichnungen im Nationalpark Hohe Tauern

22.02.2013
LHStv. Scheuch: Tätigkeitsbericht 2012 bietet umfassende Informationen über Aktivitäten des letzten Jahres
Nach einem arbeitsintensiven und ereignisreichen Jahr 2012 präsentierte der Kärntner Nationalparkfonds seinen Tätigkeitsbericht 2012. Der Bericht bietet eine umfassende Dokumentation über die im letzten Jahr durchgeführten Projekte.

2012 standen insgesamt 2,76 Millionen Euro zur Umsetzung von nationalparkkonformen Projekten und Aktivitäten zur Verfügung. So wurden m Bereich des Wildtiermanagements bereits zum fünften Mal zwei junge Bartgeier , heuer waren es „Glocknerlady" und „Inge", im Großen Fleißtal in Heiligenblut ausgewildert. „Die Wiederansiedlung des Bartgeiers (Gypaetus barbartus) ist eines der erfolgreichsten Artenschutzprojekte im Nationalpark Hohe Tauern und ein internationaler Beitrag für die Vielfalt der Tierwelt in den Alpen", erklärte heute, Freitag, Nationalparkreferent LHStv. Kurt Scheuch.

Abgeschlossen wurde das Telemetrieprojekt „Raumverhalten Alpensteinbock“. Die Ergebnisse zur Steinwildforschung werden nun in einer populärwissenschaftlichen Broschüre zusammengefasst. Insgesamt konnten während der Projektlaufzeit elf Steinböcke und eine Steingeiß mit GPS-Sendern ausgestattet werden, die Positions- und Aktivitätsdaten seit 2006 lieferten.

„Auch die Angebote im Bereich der Bildung fanden großen Anklang. Rund. 7.900 Schüler nahmen an den betreuten Programmen des Nationalparks teil. Die „Verbund-Klimaschule des Nationalparks Hohe Tauern" konnte 2012 eine besondere Auszeichnung entgegennehmen: „Sie wurde von der österreichischen UNESCO-Kommission als UN-Dekadenprojekt ausgezeichnet", berichtete Scheuch. Damit konnte einmal mehr bewiesen werden, dass der viertägige Klimaschulunterricht durch seine methodische Vielfalt und den konkreten Bezug zum Lebensalltag der Schüler ein zeitgemäßes Bildungsangebot des Nationalparks darstellt.

Erfreulich für den Nationalparkreferenten ist es auch, dass das BIOS Nationalparkzentrum Mallnitz als erste außerschulische Bildungseinrichtung Kärntens mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet wurde. „Damit übernimmt der Nationalpark Hohe Tauern die Zielsetzung, eine Vorbildrolle für nachhaltiges Handeln in der Region einzunehmen und durch den sinnvollen Einsatz von Ressourcen Kosten zu sparen", so Scheuch.

I N F O: Der Jahresbericht
ist als pdf-Datei auf der Homepage des Landes Kärnten abrufbar.


Rückfragehinweis: Büro LHStv. Scheuch
Redaktion: Dinnebier/Zeitlinger
Fotohinweis: Büro LHStv. Scheuch