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WIRTSCHAFT

Mit "Griffner Haus neu" Holz-Strategie umsetzen

28.02.2013
Wohnbaureferent LR Ragger: Wertschöpfung des Kärntner Rohstoffes ausweiten
„Die Rettung des Fertighaus-Unternehmens Griffner Haus sollte zu einem Beispiel dafür werden, wie durch die Zusammenarbeit aller relevanten Kräfte eine Erfolgsgeschichte werden kann", erklärte heute, Donnerstag, Wohnbaureferent LR Christian Ragger.

Auch das Land werde seinen strategischen Beitrag leisten. „Griffner Haus wird ein wichtiger Faktor sein, damit soziale Wohnbauprojekte in Kärnten zukünftig vermehrt in Holzbauweise erfolgen. Die Wertschöpfung aus der Ressource Holz muss erhöht werden", betonte Ragger.

Vorerst sei im Wohnbauförderungsgesetz eine „Holzquote“ von 30 Prozent verpflichtend vorgeschrieben, die in weiterer Folge ausgeweitet werden sollte. Im neuen Betreiber von Griffner Haus, dem traditionsreichen Unternehmen Offner/Niedersüß, sieht Ragger einen bedeutenden Partner für die Umsetzung dieser Strategie. Das neue Management plane eine eigene Produktlinie für den sozialen Wohnbau, die kostenmäßig mit Ziegel und Beton vergleichbar und konkurrenzfähig sei. „Neben Griffner Haus sollten aber auch andere Kärntner Holzbaubetriebe im sozialen Wohnbau künftig eine größere Rolle spielen", erklärte der Wohnbaureferent.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Kohlweiß/Zeitlinger