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Grüne Ampel Welle: Ersten zwei Abschnitte gehen in Klagenfurt in Betrieb

01.03.2013
LH Dörfler: Kürzere Fahrzeiten sparen Treibstoff, CO2 und Feinstaub ein - Rosentaler Straße und Teil des Klagenfurter Rings werden über Zentralrechner koordiniert
Über 200 Ampelanlagen sorgen im Kärntner Landesstraßennetz für einen sicheren und reibungslosen Verkehrsfluss. Das Land Kärnten setzt dazu die modernste Technologie ein. Daher wurde ein neuer Zentralrechner angeschafft, der alle Ampelanlagen in Klagenfurt koordiniert. Der Zentralrechner wurde im vergangenen Oktober in Betrieb genommen. Durch diesen Rechner ist es möglich, Ampelanlagen zu koordinieren und damit sogenannte „grüne Wellen" zu schaffen. „Die ersten beiden Abschnitte dieser ‚grünen Wellen‘ werden jetzt in Betrieb gehen", gab heute, Freitag, Verkehrsreferent Landeshauptmann Gerhard Dörfler bekannt.

„Die ersten beiden Abschnitte, auf denen diese ‚grünen Wellen' in Betrieb gehen, ist die Rosentaler Straße und der südliche und östliche Abschnitt des Klagenfurter Rings zwischen der August Jaksch Straße und dem Feldmarschall Konrad Platz", so Dörfler. In diesem Abschnitt werden jeweils in der Morgenverkehrsspitze stadteinwärts und in der Abendverkehrsspitze stadtauswärts „grüne Wellen" geschalten. Die Priorisierung des Verkehrs stadteinwärts beginnt am Morgen um 5 Uhr und endet um 9 Uhr, die Priorisierung des Verkehrs stadtauswärts beginnt um 15 Uhr und endet um 19 Uhr. „Damit wird der Verkehrsfluss wesentlich beschleunigt, die Umweltbelastung und der Zeitverbrauch für jeden einzelnen verringert", betonte Dörfler.

Die Installierung von "grünen Wellen" ist ein laufender Prozess der bis zum optimalen Ablauf eine Probephase benötigt. Daher werden in den kommenden zwei Wochen diese Abschnitte genau beobachtet und laufend Verfeinerungen an der Abstimmung vorgenommen. Durch diese Maßnahme kann beispielsweise die Fahrzeit zwischen August Jaksch Straße und Feldmarschall Conrad Platz um über eine Minute verringert werden und damit über ein gesamtes Jahr gesehen tausende Tonnen Feinstaub und CO 2 eingespart werden.

„Sobald diese ersten Abschnitte optimal abgestimmt sind, werden sukzessive die nächsten Straßenzüge abgestimmt und in das System eingebunden. Als nächster Straßenzug soll die B 70 Völkermarkter Straße eingebunden werden", teilte der Verkehrsreferent mit. Dort wird neben der Koordinierung der Ampelanlagen und der Priorisierung des Morgen- und Abendverkehrs auch ein System zur Stauerkennung mittels Sensoren konzipiert, über welche eine Stauwarnung bei Verkehrsüberlastung angezeigt wird. „Die Verkehrsteilnehmer können damit frühzeitig informiert werden und auch umgeleitet werden", so Dörfler.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler, Peter Zenkl
Redaktion: Michael Zeitlinger