News

LOKAL

Weitere Wohnungsoffensive im städtischen Raum

05.03.2013
LR Ragger: Land gewährt rund drei Millionen Euro – Wohnbau sehr wichtig für Bauwirtschaft und Beschäftigung
Ein Wohnbauförderungsdarlehen in der Höhe von rund drei Millionen Euro für 52 Wohneinheiten des Kärntner Siedlungswerks in Klagenfurt, Pischeldorferstraße, wurde in der Regierungssitzung beschlossen, teilt heute, Dienstag, Wohnbaureferent LR Christian Ragger mit.

Erfreut zeigt sich Ragger über die Verwirklichung dieses wichtigen Bauvorhabens für Klagenfurt. „Die Realisierung der Wohneinheiten dient der Abdeckung von Grundbedürfnissen der Bevölkerung, damit werden Gesamtbaukosten in der Höhe von neun Millionen Euro ausgelöst“.

Acht von zehn in Kärnten errichtete Wohnungen werden durch Wohnbauförderungsmittel kofinanziert. Die Wohnbauförderung sichert primär das Grundbedürfnis der Bevölkerung nach leistbarem Wohnen. Zudem ist sie ein bedeutender Impulsgeber für die Bauwirtschaft mit einem hohen Beschäftigungseffekt. Der jährliche Produktionswert im Wohn- und Siedlungswesen beträgt in Kärnten rund 500 Millionen Euro. Das heißt, dass rund 12.000 Arbeitsplätze von dieser Sparte abhängig sind.

Der Wohnbaureferent weist auch auf eine entscheidende Maßnahme, die Mietkosten erträglich zu halten, hin: Die Wohnbeihilfe sei entscheidend angehoben worden. Betroffene würden heuer 30 Euro monatlich mehr Unterstützung bekommen. Die Sätze für die Wohnbeihilfe seien um 20 Euro angehoben worden, damit würde ein Alleinstehender bis zu 150 Euro (bisher 130 Euro); ein Zwei- Personenhaushalt 190 Euro (bisher 170 Euro) und Mehrkinderfamilien bis 260 Euro (bisher 230 Euro) erhalten. Des Weiteren steige die Wohnbeihilfe für Betriebskosten um 25 Prozent. Die Betroffenen würden dabei zehn Euro monatlich mehr als bisher erhalten.

„Mehr als 10.000 Kärntner Haushalte bekommen daher in diesem Jahr 360 Euro mehr Mietbeihilfe. Auch die Heizkostenzuschüsse wurden angehoben“, so Ragger.


Rückfragehinweis: Büro LR Ragger
Redaktion: Kohlweiß/Sternig