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POLITIK

LH Dörfler: "Weder Gehaltsfortzahlung noch Pensionsanspruch"

17.03.2013
Kärntner Landeshauptmann protestiert gegen heutige Falschberichterstattung der Kleinen Zeitung
„Die Kleine Zeitung und Chefredakteur- Stellvertreter Adolf Winkler haben mit der heutigen Berichterstattung auf den Seiten 16,17 und 18 unter dem Titel Gerhard Dörflers ‚süßer‘ Abschied über angebliche Gehaltsfortzahlungen jedwede Grundlage einer seriösen und korrekten Berichterstattung verlassen", stellte Landeshauptmann Gerhard Dörfler heute, Sonntag, nach seiner Rückkehr aus Sarajewo fest.

„Mit den Artikeln hat Winkler eine Lügengeschichte der besonderen Art aufgebaut. Erstens wird darin behauptet, dass er als Landeshauptmann ein einjähriges Gehaltfortzahlungsrecht hätte, und zweitens wird in ihnen behauptet, dass er als Landeshauptmann ab dem 62 Lebensjahr Recht auf eine LH-Pension hätte. Diese Berichterstattung ist zu 100 Prozent falsch. Es gibt für mich weder eine Gehaltsfortzahlung noch eine LH-Pension, weil das Land Kärnten bereits vor längerer Zeit ein neues Bezugsrecht für Politiker beschlossen hat", stellte Dörfler fest. Die letzten Landeshauptleute, die in diese alte Regelung gefallen sind waren Peter Ambrozy, Christof Zernatto und Jörg Haider. „Es ist beschämend und durchschaubar, wie die Kleine Zeitung mit ihrem Sonntagsaufmacher mich zu beschmutzen versucht und bemüht ist, mich in Misskredit zu bringen", so der Landeshauptmann.

„Ich fordere die Kleine Zeitung auf sofort und umgehend diese Unwahrheiten richtig zu stellen. Ich erwarte mir im gleichen Umfang mit Titelfoto und großem Artikel die Zurücknahme dieser Behauptungen. Andernfalls werde er Dörfler, erstmalig in seiner politischen Laufbahn, die Zeitung klagen".

„Mir reicht es, eine derartige fiese Berichterstattung hat in einer qualitativen Medienlandschaft in Österreich nichts verloren. Winkler und die Kleine Zeitung haben jegliche korrekte Recherche und seriöse Berichterstattung mit dieser Lügengeschichte missachtet. Auch ein Politiker ist ein Mensch und hat das Recht auf Korrektheit in der Berichterstattung. Ich verurteile diesen Besudelungsbericht auf das Schärfste", so der Landeshauptmann.


Rückfragehinweis: Büro LH Dörfler
Redaktion: LPD